Fest-Spiele: Die Stadthalle platzte aus allen Nähten. Auch dieses Problem wird bald gelöst.

© APA/EXPA/LUKAS HUTER

Sport
10/28/2019

Nach dem Thiem-Hype: Die Stadthalle wird zu klein

Die Stadthalle platzte beim Erste Bank Open aus allen Nähten. Auch dieses Problem wird bald gelöst.

von Harald Ottawa

Wer vergangene Woche in der Wiener Stadthalle war, merkte es: Dominic Thiem hat endgültig einen Tennis-Boom ausgelöst. Schon in Kitzbühel war der Hype ungebrochen, in Wien kam es zum Höhepunkt.

Auch Turnierboss Herwig Straka rieb sich die Hände: Mit 66.350 Fans gab es einen neuen Besucherrekord. Dabei waren die Tage Freitag und Samstag schon vor dem Turnierstart ausverkauft gewesen. Auch ohne Thiem, der natürlich an den anderen Tagen ebenso Ticket-Seller war. Aber vor allem am Samstag und Sonntag herrschte eine Stimmung, wie es sie beim Tennis in der Stadthalle noch nie gab. Als der beliebte Amerikaner Jimmy Connors hier 1992 spielte, war die Atmosphäre ähnlich.

Große Side-Events

Das Turnier gilt als eines der beliebtesten auf der Tour. Bei den Spielern, bei den Fans. Für die Zuschauer wird mehr angeboten, gibt es mehr Side-Events auch rund um die Halle als beim zeitgleichen Turnier in Basel. In Wien hätten gut und gerne auch mehr Fans kommen können. „Wir hätten vielmehr Karten verkaufen können, ständig kamen neue Anfragen“, sagt Straka. Ab 2025 soll dieses Problem gelöst werden, soll in Wien (Neumarx) eine multifunktionale Arena mit einem Fassungsvermögen für mehr als 20.000 Fans ihren Betrieb aufnehmen.

Dabei spielte das (Sommer-) Wetter nicht mit. „An einem Tag, wo es draußen 24 Grad hat, ein Sonntag und in den Herbstferien – da hätten wir wahrscheinlich vor zehn Jahren zwei- oder dreitausend Leute in der Halle gehabt. Sonntag kamen 9.000 Leute“, sagt Straka, seit zehn Jahren Turnierboss der Erste Bank Open.

Neu verhandelt werden muss der auslaufende Vertrag von Titelsponsor Erste Bank. „Die Tatsache, dass die Bank im Eishockey nach 17 Jahren aussteigt, habe aber nichts damit zu tun“, sagt Privatkundenvorstand Thomas Schaufler. Die Erste Bank wird auch weiter im Sport bleiben.

Auf dem Spielersektor gibt es dennoch Wünsche. „Außer Roger Federer, der an Basel gebunden ist, kann man alle auf die Liste setzen“, sagt Straka, der vor allem mit einem Start von Rafael Nadal liebäugelt.

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