Formula One Grand Prix of Turkey

© EPA / TOLGA BOZOGLU

Sport Motorsport
10/08/2021

Schlägt das Pendel in der Türkei Richtung Verstappen aus?

Beim Grand Prix am Sonntag muss Lewis Hamilton zehn Startplätze nach hinten rücken. Ein Sieg wird dadurch sehr unwahrscheinlich.

Der  Weltmeister wird beim Grand Prix der Türkei mit einer Strafe  von zehn Startplätzen belegt. Am Mercedes von Lewis Hamilton musste der Verbrennungsmotor der Antriebseinheit getauscht werden.   Aus Kostengründen sind nur drei Motoren pro Saison erlaubt, bei Hamilton kommt nun der vierte Antrieb zum Einsatz.

Der Sieg beim Rennen in der Nähe von Istanbul am Sonntag (14 Uhr MESZ/live ServusTV, Sky) wird für Hamilton nun schwer zu erreichen sein. Andererseits schaffte es sein WM-Kontrahent Max Verstappen zuletzt in Russland vom letzten Startplatz noch auf Rang zwei. Der Niederländer hatte damals ein 20-Platz-Strafe erhalten, weil an seinem Red Bull der gesamte Antriebsstrang gewechselt wurde, nicht nur der Verbrennungsmotor wie bei Hamilton.

Hamilton rast

Eine ähnliche Aufholjagd wie Verstappen ist auch Hamilton zuzutrauen. Denn in den beiden Trainingseinheiten am Freitag machte Mercedes einen sehr starken Eindruck. Die Strecke ist frisch asphaltiert, der Belag ist noch sehr rau. Es sind Verhältnisse, die Hamilton und Mercedes offensichtlich liegen. Mit dem neuen Motor fuhr der Brite prompt eine  Rekordrunde: 1:23,804.

„Auf dem griffigen Asphalt kann man hier auch mit wenig Abtrieb sehr schnell durch die Kurven fahren“, analysierte Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien auf ServusTV. Das Wetter soll sich in den kommenden Tagen aber umstellen, auch Regen ist möglich. „Wenn es kühler wird, hat der Mercedes  das Problem, die Reifen auf Temperatur zu bringen.“

Verstappen rätselt

Um gerade einmal zwei Punkte liegt Lewis Hamilton in der Weltmeisterschaft vor Max Verstappen. In den Trainings distanzierte der siebenfache Weltmeister den Niederländer um eine halbe Sekunde. Eine Tatsache, die auch Verstappen zu denken gibt. „Das war nicht der beste Tag“, sagte er  am Freitagnachmittag. „Wenn wir in der Nacht nicht einen Schritt nach vorne machen, schaut es nicht so gut aus.“

Einen starken Eindruck hinterließ am Freitag hingegen Ferrari. Allerdings: Am Auto von Carlos Sainz Jr. wurde die komplette Power Unit ausgetauscht. Im Gegensatz zu Hamilton wird der Spanier deshalb von ganz hinten starten müssen.

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