Positive Signale: So geht es dem schwer verletzten Matthias Walkner

Matthias Walkner auf seiner KTM
Der Motorrad-Rallyefahrer war beim Training in den USA schwer gestürzt. Nun gibt es erste Anzeichen auf Hoffnung.

Bei den Vorbereitungen auf die Rallye Dakar ist Matthias Walkner vergangene Woche beim Training in den USA schwer gestürzt. Der Salzburger hatte eine fünf Meter hohe Abrisskante übersehen und krachte in den Gegenhang. 

Dabei brachen Schien- und Wadenbein, zudem zog er sich einen komplexen Trümmerbruch im Sprunggelenk zu sowie weitere Verletzungen. Der 37-Jährige wurde in Palm Springs im Desert Regional Medical Center operiert. Ob der Schwere der Verletzungen sprach Mentor Heinz Kinigadner bereits von einem wahrscheinlichen Ende der Karriere.

Am Donnerstag wird Walkner mit dem Ambulanzjet in Graz landen und ins Unfallkrankenhaus Steiermark gebracht, wo er sich weiteren Untersuchungen unterziehen wird. Betreut wird er von einem Spezialisten-Team rund um Prim. Michael Plecko, Günter Kohrgruber und dem Kniespezialisten Jürgen Mandl. Alle drei kennt man bereits von Skifahrer Max Franz, der nach seiner schweren und ähnlichen Verletzung, von demselben Team betreut wurde. 

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Vermutlich wird Walkner am kommenden Dienstag oder Mittwoch operiert. Danach folgt ein zwei- bis dreiwöchiger Aufenthalt im Krankenhaus, bevor die Rehabilitation starten kann. 

Dr. Jürgen Mandl sagte, er sei positiv und zuversichtlich. Gerüchte um ein Ende der Karriere möchte er entkräften.

"Ich merke wie wichtig es nicht nur für den Heilungsverlauf, sondern vor allem für den Kopf ist, positiv eingestellte Menschen um mich herum zu haben", sagte Walkner. "Mir ist der Grad der Verletzung durchaus bewusst, das wird ein sehr langer Weg, mit vielen Höhen und Tiefen, aber mit einem großartigen Team um mich herum weiß ich, dass der Weg zurück nicht unmöglich ist."

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