© REUTERS/PAUL SANDERS

Sport Motorsport
04/26/2020

Formel 1: Neben Spielberg ist auch Silverstone bereit

In Österreich soll die Formel-1-Saison mit einem Doppelrennen beginnen, Großbritannien würde mit zwei Rennen nachziehen.

Die Chancen stehen gut, dass die Formel-1-Saison am 5. Juli in Spielberg eröffnet wird. Ein zweites Rennen in der Steiermark soll dann am folgenden Mittwoch oder am Sonntag (12. Juli) folgen.

Der Formel-1-Rechteinhaber arbeiten derzeit an einem Programm, „wie man die Anzahl der Personen einschränken kann, dass nicht der komplette Tross, dann wären es mehrere Tausend Leute, anreisen muss“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im ORF-Radio. Die Teammitglieder könnten über Charter-Flieger direkt in Zeltweg nahe der Rennstrecke landen. Österreichs Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hatte schon gesagt, dass die Regierung einem Geisterrennen „zumindest nicht im Wege stehe“.

Nur 80 Mitarbeiter pro Team

Red-Bull-Teamchef Christian Horner sprach von Plänen, unter anderem die Zahl der Teammitglieder an der Rennstrecke auf rund 80 pro Rennstall zu begrenzen. Sollten die Gesundheitsbehörden und Regierungsvertreter dann Grünes Licht geben, erhielte die Formel 1 einen „Anfangspunkt, dem andere folgen könnten“, sagte Horner der Sun.

Auch die englische Traditionsstrecke in Silverstone wäre für einen Doppel-Grand-Prix bereit. „Wir haben alle Arten von Umsetzungen diskutiert, darunter war auch die Veranstaltung von zwei Rennen an einem Wochenende oder zwei Rennen über aufeinanderfolgende Wochenenden“, sagte Streckenchef Stuart Pringle jüngst dem Guardian. Anfang Mai rechnet Pringle damit, dass die Formel-1-Bosse eine Entscheidung über den künftigen Kalender bekanntgeben.

Kurze Anreise

In Silverstone soll dem alten Plan zufolge am 19. Juli gefahren werden. Die Mehrheit der Rennställe hat ihren Sitz in England, was organisatorisch und logistisch die Situation vereinfachen würde.

Die ersten neun Saisonläufe der Königsklasse bis Mitte Juni wurden abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Formel 1 hofft dennoch, mit einem umgebauten Kalender noch bis zu 18 Rennen in diesem Jahr fahren zu können.

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