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Sport | Motorsport
08/12/2019

Albon statt Gasly: Red Bull tauscht seine F1-Fahrer aus

Nach der holprigen ersten Saisonhälfte des 23-Jährigen fährt Gasly wieder bei Toro Rosso, Albon neben Verstappen.

Der Franzose Pierre Gasly muss sein Cockpit beim Formel-1-Team Red Bull schon wieder räumen. Dabei hatte Red-Bull-Teamchef Christian Horner Gasly noch zwischen den Heimrennen des österreichisch-englischen Rennstalls in Spielberg und Silverstone das Vertrauen ausgesprochen."Wir wissen, was er als Fahrer kann. Das ist viel mehr als das, was wir bisher gesehen haben."

Drei Rennen und einen 4. (Silverstone), 14. (Hockenheim) und 6. Platz (Ungarn) später hat das Team den 23-Jährigen aber nun doch offiziell degradiert. Er wird bereits beim Rennen in Belgien Anfang September durch Alexander Albon ersetzt. Der Franzose selbst kehrt damit zu Toro Rosso zurück.

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"Red Bull ist in der einzigartigen Position, vier talentierte Formel-1-Fahrer unter Vertrag zu haben, die innerhalb der beiden Teams rotiert werden können", heißt es in einem offiziellen Statement des Teams: "Wir werden die nächsten neun Rennen nutzen, um Alex' Performance zu evaluieren um danach zu entscheiden, wer 2020 neben Max (Anm.: Verstappen) fahren wird."

63 Punkte in zwölf Rennen

Vor dem Grand Prix von Belgien am 1. September in Spa-Francorchamps liegt Verstappen mit 181 Punkten hinter den beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (GBR/250) und Valtteri Bottas (FIN/188) an dritten Stelle der WM-Fahrerwertung. Gasly sammelte in den ersten zwölf Saisonrennen 63 Zähler und ist damit aktuell WM-Sechster.

Der russische Toro-Rosso-Pilot Daniil Kwjat, der bereits im Mai 2016 von Red Bull "degradiert" worden war, ist mit 27 Punkten WM-Neunter. Dessen bisheriger Teamkollege Albon liegt in seiner Debütsaison mit 16 Zählern auf Rang 15.