Femke Van Den Driessche wurde erwischt.

© APA/AFP/Belga

Radsport
02/09/2016

Motordoping als Bedrohung für den Radsport

Weltverbands-Präsident Brian Cookson kündigt ein konsequentes Vorgehen gegen Betrüger an.

Nach dem ersten Fall von Motordoping im Radsport hat Weltverbands-Präsident Brian Cookson ein konsequentes Vorgehen angekündigt. "Wir haben es schon vorher gesagt, dass Motordoping eine ernsthafte Bedrohung des Sports ist. Jetzt hatten wir den ersten Fall. Wir nehmen das sehr ernst. Wenn es nötig ist, werden wir jedes einzelne Rad jedes einzelnen Fahrers überprüfen", sagte der UCI-Chef in Doha.

Im U23-Rennen der Frauen bei der Cross-Weltmeisterschaft in Zolder hatten Kontrolleure Ende Jänner erstmals bei großen Radsport-Titelkämpfen eine Teilnehmerin, die Belgierin Femke van den Driessche, der verbotenen Nutzung eines Hilfsmotors überführt.

Die UCI hatte erst Anfang des Vorjahres ihren Strafenkatalog um den Punkt "technologischer Betrug" erweitert. Fahrer werden mit sofortiger Disqualifikation, einer anschließenden Sperre von mindestens sechs Monaten und Strafzahlungen belegt.

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