Vier Tausendstel fehlten: „Das ist die Höchststrafe“
Karin Strametz bei der Leichtathletik-WM in Torun
Keine der vier angetretenen österreichischen Leichtathletinnen schaffte bei der Hallen-WM in Torun in Polen den Aufstieg. Um lediglich vier Tausendstel und damit am knappsten verpasste Karin Strametz dieses Ziel über 60 m Hürden. Sie wurde 25. An den Vortagen waren 800-m-Läuferin Caroline Bredlinger um 0,27 Sek. sowie über 60 m Isabel Posch um zwei Hundertstel und Magdalena Lindner um eine Zehntel am Weiterkommen vorbeigeschrammt.
Strametz wurde im dritten von sechs Vorläufen ihrer Disziplin in 8,03 Sek. Fünfte. Nur jeweils die Top drei stiegen direkt auf, dazu die weiteren sechs Zeitschnellsten. Die Steirerin fand sich in dieser Liste einmal auf Position vier wieder, rutschte bis vor dem letzten Heat auf Platz sechs zurück und wurde letztlich von einer zeitgleichen Konkurrentin noch hinausbugsiert. Bei Zeitgleichheit entscheiden die Tausendstel.
„Vier Tausendstel ist der Wahnsinn, knapper geht es nicht“, sagte Strametz. „Die Zeit ist für einen Vorlauf ganz ok, aber das Niveau ist halt irrsinnig hoch.“ Trainer Philipp Unfried sprach von einem bitteren Ausgang. „Zeitgleich rauszufliegen ist einfach die Höchststrafe.“
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