Leichtathletik: Sieben dürfen, doch nur vier fahren zur WM

Drei Athleten verzichten auf einen Start bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Torun.
Leichtathletin Karin Strametz posiert für ein Foto hinter einer Hürde.

Der österreichische Leichtathletik-Verband nominierte vier Athleten für die Hallen-WM von 20. bis 22. März im polnischen Torun.

  • Karin Strametz hat über 60 m Hürden als einzige der teilnehmenden Österreicherinnen das direkte Limit erbracht, sie hat heuer eine persönliche Bestleistung von 7,97 zu Buche stehen.
  • Caroline Bredlinger holte mit persönlicher Bestleistung von 2:00,97 einen der 30 Startplätze über 800 m.
  • Magdalena Lindner pulverisierte ihre Bestleistung über 60 m in 7,21 Sekunden, kam bis auf 1/100 Sekunde ans Limit heran und holte so das WM-Ticket.
  • Isabel Posch steigerte sich im selben Rennen auf 7,26 und drückte ihre Zeit eine Woche später sogar auf 7,25 Sekunden. Damit darf auch sie erstmals zu einer Hallen-Weltmeisterschaft.

Drei Athleten, die von World Athletics die Einladung erhalten hatten, verzichten aus unterschiedlichen Gründen. Hürdensprinter Enzo Diessl konzentriert sich ganz auf die Freiluft-EM im August. 400-Meter-Läuferin Susanne Gogl-Walli hat eine Oberschenkelverletzung noch nicht ganz ausgeheilt. Auch Mittelstreckenläufer Raphael Pallitsch kämpft mit gesundheitlichen Problemen.

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