Das Meer ist Slaters Zuhause.

© REUTERS/SERGIO MORAES

Surfen
10/30/2014

Kelly Slater: Superstar und Vorbild

Seit über zwei Jahrzehnten begeistert die Surf-Legende die Sportwelt.

von Daniel Lemberger

11 ASP Weltmeistertitel, 44 Elite-Toursiege, 2 ESPN X Games Goldmedaillen, 14 Surfer Poll Awards, den Laureus World Action Sportsman of the Year Award sowie eine Aufnahme in die Hall of Fame. Keiner hat das Wettkampfsurfen so dominiert und geprägt, wie der US-Amerikaner Kelly Slater. Seit über zwei Jahrzehnten surft Slater professionell und ist zum absoluten Superstar des Surfsports aufgestiegen.

1992, im zarten Alter von 20 Jahren, gewann Slater als bisher jüngster Surfer die von derAssociation of Surfing Professionals(ASP) organisierte Weltmeisterschaft. Zehn weitere Titel sollten folgen, der letzte am 2. November 2011. Zwischen 1994 und 1998 dominierte Slater die Szene nach Belieben und holte sich fünf Weltmeisterschaften in Folge. Der mittlerweile 42-Jährige hatte aber nicht nur durch seine sportlichen Fähigkeiten einen großen Einfluss auf das Surfen, sondern auch sein Charakter und Style veränderten das Erscheinungsbild der Wellenreiter.

Soziales Engagement

Kelly Slater ist Vorbild und Musterprofi, nicht nur die Sportwelt bewundert ihn. Nach der Krebserkrankung seines Vaters 2000 entschied sich Slater, diesen zu pflegen und auf ein Comeback vorerst zu verzichten. Der Schutz des Ozeans und seiner Bewohner sind für Slater eine Herzensangelegenheit und er nutzt seinen Einfluss und Status, um auf wichtige Umweltthemen hinzuweisen. 2007 gründete der US-Amerikaner dieKelly Slater Foundation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf existierende soziale und umweltbezogene Wohltätigkeitsorganisationen aufmerksam zu machen und die finanzielle Unterstützung zu fördern, indem sie Spenden von Unternehmen und Privatpersonen vermittelt.

Neue Rekorde

Das Wellenreiten ist und bleibt aber der Lebensmittelpunkt von Slater. Im aktuellen Ranking der Worldtour liegt die Surf-Legende auf dem dritten Platz. Mit 6500 Punkten Rückstand auf den Brasilianer Gabriel Medina hat er theoretisch auch noch die Chance seinen zwölften Titel zu holen. Selbst mit 42 Jahren zählt Slater nicht zum alten Eisen und begeistert noch immer mit neuen Rekorden. Erst unlängst stand der US-Amerikaner den ersten 720er der Sportgeschichte (Video).

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