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Sport
10/18/2018

Intercrosse: Ballsportart im Trend

Zum vierten Mal kämpfen zwölf Teams aus dem In- und Ausland um den Sieg beim Ewoks-Cup in Stockerau.

von Kevin Kada

Am 27. und 28. Oktober findet in der Stockerauer Sporthalle (Bezirk Korneuburg) der Ewoks-Intercrosse-Cup statt. Die Sportart Intercrosse ist die kontaktlose Hallenvariante von Lacrosse und wird mit vier Feldspielern und einem Torhüter gespielt. Die Spieler haben einen Schläger mit einem Kunststoffkorb am Ende in der Hand, sie passen sich damit den Ball zu und versuchen, Tore zu erzielen.

Die Teams bestehen gemischt aus Frauen und Männern. Gespielt wird vier Mal zwölf Minuten – jedoch hat jedes Team pro Angriff nur 30 Sekunden Zeit. Die Ähnlichkeit zu Hallenhockey sieht man an der Ausrüstung des Torhüters, der ebenfalls mit Maske und gepolsterten Schonern spielt. Auch die Spielweise hat Parallelen zu Hockey, nur dass der Ball eben in der Luft und nicht am Boden gespielt wird.

Die Ewoks aus Wien veranstalten den Cup in Stockerau bereits zum vierten Mal. Dabei konnten sie in den letzten Jahren immer wieder Teams aus dem Ausland für das Turnier gewinnen. In Österreich selbst ist die Entwicklung des Sports zwar langsam, aber es geht voran. Während die Spieler der 2011 gegründeten Ewoks in den letzten Jahren ein einsames Dasein im Land fristeten, gibt es mittlerweile auch bei anderen Teams Interesse an dem Sport.

Zukunftsplanung

Neben dem Cup spielen die Ewoks eine eigene interne Liga. Da es noch zu wenige Teams im Land gibt, konnte bisher kein Ligabetrieb aufgenommen werden. Allerdings sind die Ewoks immer wieder auch bei internationalen Turnieren in Deutschland, Tschechien oder Ungarn. Die Zukunft des Sports sieht Ewoks-Obmann Peter Parapatics durchaus positiv: „Unser Ziel ist es, dass wir die Nachwuchsarbeit ausbauen und sich so vielleicht noch mehr Teams im Land bilden.“

Am nächsten Wochenende werden insgesamt zwölf Teams den vierten Ewoks-Cup bestreiten. Spielbeginn ist am Samstag ab 8.30 Uhr und am Sonntag ab 8 Uhr im Sportzentrum Alte Au in Stockerau.