Sport | Heiße Liga
14.09.2018

Schwere Aufgaben für die Kellerkinder

Die "Kellerkinder" haben es in der siebenten Ostliga-Runde nicht leicht. Bis auf Stadlau müssen alle auswärts ran.

Vier Klubs aus der heißesten Liga Österreichs laufen nach sechs gespielten Runden immer noch einem Sieg nach. Wir haben uns einmal mit den Gegnern der siebenten Runde beschäftigt.

Die Admira Juniors haben mit Tabellenführer Mauerwerk wohl die schwierigste Aufgabe in der siebenten Runde. Aber irgendwann muss die Negativserie der jungen Südstädter auch zu Ende gehen. Immerhin wartet man jetzt schon seit sechs Runden auf einen vollen Erfolg. Beim Gastspiel in Schwechat gegen Mauerwerk hängen die Trauben allerdings sehr hoch. Der Titelkandidat musste sich in der noch jungen Saison erst einmal ohne Punkte zufriedengeben. Bei den Mattersburg Amateuren setzte es die einzige Niederlage.

Apropos Mattersburg Amateure. Die Burgenländer treffen im Derby auf Parndorf. Auch unter Kurt Jusits konnten die Parndorfer noch keinen Sieg einfahren. In den letzten fünf Spielen setzte es fünf Niederlagen. Aber auch die Chancen in Mattersburg stehen für Jusits & Co. nicht gut. Zwar kommen Eric Auss und Thomas Jusits in den Kader zurück, aber mit Roman Kummerer und Patrick Wolf fallen wieder zwei Routiniers aus. Aber vielleicht gelingt als krasser Außenseiter eine Überraschung.

Schwechats Neo-Coach Christoph Mandl schaffte bei seinem Debüt auch keinen Trainereffekt. Im Spiel gegen Bruck/Leitha setzte es eine unnötige 1:2-Niederlage. Aber auch in den letzten Duellen gegen Neusiedl/See schaut die Bilanz der Braustädter nicht rosig aus: drei Spiele, drei Niederlagen. Eine kleine Chance sehen die Schwechater dann aber doch, denn die Burgenländer spielten ihre drei bisherigen Heimspiele in dieser Saison alle Remis. Ein Punkt wäre einmal ein Anfang.

Nach der sensationellen Rückrunde sind die Stadlauer wieder in den schwachen Herbstdurchgang gefallen. Die Slawik-Elf konnte bislang kaum überzeugen und nur zwei Remis holen. Im Spiel gegen den zuletzt bärenstarken Wiener Sportclub wird es am Samstag nicht viel leichter werden. Das letzte Duell auf der Anlage der Donaustädter konnten die Dornbacher mit 3:1 klar für sich entscheiden.