Sport | Heiße Liga
30.07.2018

Mauerwerk klarer Titelfavorit

Eine Woche vor Beginn der neuen Saison in der heißesten Liga Österreichs wollten wir von den Trainern ihre Meistertipps wissen.

Am Freitag ist es soweit, und auch in der „heißesten Liga“ Österreichs rollt der Ball. Nach drei Aufsteigern in der letzten Saison wird diesmal nur eine Mannschaft den Weg in die 2. Liga antreten. Die Anzahl der Absteiger steht erst nach der Meisterschaft fest. Während der Großteil der Mannschaften einen Platz im gesicherten Mittelfeld anpeilt, gibt es mit Mauerwerk (ehemals  Karabakh) ein Team, das definitiv Meister werden will. Präsident Mustafa Elnimr: „Es war letztes Jahr mein Ziel, in die Regionalliga aufzusteigen, und heuer ist es mein Ziel, in die Bundesliga aufzusteigen. Für uns zählt nur der Meistertitel.“

Zwei Favoriten Geht es nach den 16 Trainern, wird es  einen Zweikampf zwischen Favorit Mauerwerk und Herausforderer Ebreichsdorf geben. „Der Meistertitel ist nicht unser Ziel. Wir wollen wie im Vorjahr einen Platz unter den Top fünf  anpeilen“, erwidert Ebreichsdorfs Trainer Zeljko Ristic, „so eine Saison wie die letzte zu bestätigen, wird für uns  schwer werden. Außerdem haben wir  einen Kaderumbruch gehabt und müssen uns noch finden.“

Dahinter könnte es in der Tabelle sehr eng werden. Viele haben als dritten Kandidaten Außenseiter Traiskirchen noch   auf der Rechnung. Spannend wird es auch am Ende der Tabelle zugehen: Vom sechsten bis zum letzten Rang könnte es sehr ausgeglichen werden. Neusiedl und auch Stadlau nennen als klares Ziel den Klassenerhalt. Das langjährige Tabellenschlusslicht Schwechat möchte hingegen den Sprung unter die Top Ten schaffen.

Drei Neue  Wie wird die Performance der drei Aufsteiger ausfallen? Die Mattersburg Amateure dominierten in den letzten beiden Jahren die Burgenlandliga, auch immer wieder mit kräftiger Unterstützung der Profis. Trainer Markus Schmidt will  einen Platz unter den besten Zehn.

Die Neulinge Leobendorf und Team Wiener Linien sind vielen Ostligisten aus Testspielen bekannt. Die Niederösterreicher haben  ebenfalls einen Kaderumbruch vorgenommen. Wie die Elf von Trainer Sascha Laschet das verkraftet hat, wird  gleich im ersten Spiel gegen die Mattersburg Amateure geklärt. Josef Schuster und seine Schützlinge vom Team Wiener Linien setzen hingegen auf die Stadtliga-Mannschaft: „Die Burschen haben es sich mit dem Meistertitel in der Wiener Liga verdient.“

Bereits im Cupspiel gegen  Wacker Innsbruck haben Delic und Kollegen  gut mitgehalten (2:3). „Ein guter Start ist für uns natürlich ganz wichtig“, sagt Schuster, „da könnten wir  viel Selbstvertrauen für die ganze Meisterschaft mitnehmen.“

Interessante Spiele gibt es in der ersten Runde auf alle Fälle: So muss Mauerwerk gleich in Traiskirchen die erste Feuertaufe bestehen. Ebreichsdorf muss die Aufgabe Mannsdorf/Großenzersdorf meistern.