Sport | Heiße Liga
27.07.2018

Mannsdorf startet mit hohen Erwartungen in die neue Saison

Viele Neuigkeiten gab es im Sommer bei den Mannsdorfern. Mit einem Top-5-Platz haben sie sich ein hohes Ziel gesetzt.

Der große angekündigte Umbruch bei der Mannschaft in Mannsdorf ist also doch ausgeblieben! Geändert hat sich trotzdem einiges. Der Klub wird künftig unter FC Mannsdorf/Großenzersdorf in der heißesten Liga Österreichs auf Punktejagd gehen. Auch der Trainer ist neu. Hannes Friesenbichler kommt aus der Austria Akademie und sitzt erstmals bei einer Kampfmannschaft als Coach auf der Betreuerbank. „Es war Zeit für den nächsten Schritt“, so Friesenbichler, „es war ja immer mein Ziel eine Kampfmannschaft zu übernehmen.“ Die Verjüngungskur der Mannschaft hat ein bisschen stattgefunden, trotzdem hat Friesenbichler eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammen. Sicherlich schmerzen die Abgänge von Goalgetter Nacho, kam in der letzten Saison auf Grund einer Verletzung nur auf wenige Einsätze, und Kapitän Christian Haselberger (Mauerwerk). Das Ziel der Mannsdorfer ist trotzdem hochgesteckt - ein Platz unter den Top fünf soll es am Ende der Meisterschaft in der heißesten Liga Österreichs werden. „Wir wollen an die Leistungen aus den letzten Saison anschließen und uns weiter verbessern. Der erste Platz ist für mich an Mauerwerk oder Ebreichsdorf vergeben, aber dahinter ist alles möglich“, so Friesenbichler weiter. Dass es nicht so einfach werden wird haben die Mannsdorfer in der ersten Runde im ÖFB-Cup zu spüren bekommen. Da ging man durch einige Eigenfehler beim Regionalligisten GAK mit 0:6 unter. „Da hat vieles nicht gepasst bei uns. Defensiv haben wir einfach zu viele Fehler gemacht. Die müssen wir in der Meisterschaft abstellen, aber ich bin guter Dinge“, erklärt der Mannsdorfer Coach. Der Auftakt in die neue Saison ist für die Mannsdorfer mit zwei Heimspielen sehr positiv – allerdings wartet im ersten Spiel Titelkandidat Ebreichsdorf. Für Friesenbichler gar kein Problem: „Sie gehören für mich ganz klar zu den Meisterkandidaten, aber auch sie haben in der Mannschaft vieles geändert. Das könnte für uns ein Vorteil sein.“ Am zweiten Spieltag bekommen es Goalie Pipo Petermann & Co. dann mit Abstiegskandidat Schwechat zu tun. „Mit unseren Ansprüchen müssen wir dieses Spiel für uns entscheiden“, gibt Friesenbichler die Marschroute für sein Team vor. In der letzten Saison war man zu Hause nur Mittelmaß – das soll sich heuer ändern und am besten gleich von Beginn an. Vor dem Start der Meisterschaft muss die Friesenbichler-Elf heute noch gegen die Vienna ran. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr im Nachwuchszentrum der Döblinger.