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Sport Heiße Liga
08/30/2019

Bruck muss erst wieder in die Ostliga finden

Die Elf von Trainer Mario Santner muss erst wieder zu einem Team werden, bevor sich der Erfolg einstellt.

von Kevin Kada

Ebreichsdorf, Team Wiener Linien und der Wiener Sport-Club – bei Weitem nicht die einfachste Auslosung zum Saisonstart für den ASK/BSC Bruck an der Leitha. Zum Drüberstreuen gab es zudem auch noch ein Duell mit Leobendorf. Der einzige Sieg der Brucker bisher.

Gerade am vergangenen Wochenende hatte es Bruck mit dem wohl aktuell stärksten Team, dem Wiener Sport-Club, zu tun. Dort durften sich Trainer Mario Santner und sein Team vor allem bei Torhüter Christopher Stadler bedanken, dass die Partie nicht höher als 1:3 aus Sicht der Brucker ausging.

 

Christopher strahlt eine enorme Ruhe aus und solche Typen im Tor habe ich selbst als Spieler immer sehr gern gehabt“, streut Trainer Santner seinem Schlussmann Rosen. Der Torhüter, der erst sein viertes Pflichtspiel im Trikot der Brucker absolvierte, entwickelte sich schnell zu einem sicheren Rückhalt.

Jung & Wild

Dass die gute Leistung des Schlussmannes an der Niederlage gegen den Sport-Club nichts ändern konnte, ist aber auch dem Trainer bewusst. Ihm macht Santner keinen Vorwurf. Auch insgesamt, kann er seiner Mannschaft nur wenig ankreiden: „Wir haben eine junge und wilde Mannschaft die offensiv nach vorne spielen will. Das haben wir seit 1. Juli trainiert und diesen Elan will ich auch nicht stoppen.“

Wie schnell es aber gehen kann, haben die Brucker am eigenen Leib erfahren. Ein Fehler im Spielaufbau, ein schneller Konter und der Ball lag nach zwei Minuten im Tor – und der Sport-Club jubelte. „Da waren wir klar unterlegen, aber die Spiele gegen Teams wie Sport-Club, Leobendorf oder Ebreichsdorf sind nicht die Partien, die wir gewinnen müssen. Natürlich wollen wir sie ärgern, aber unsere Gegner sind andere“, weiß der Trainer.

Stripfing, den kommenden Kontrahenten der Brucker, zählt Santner übrigens auch zu den Teams gegen „die wir nicht zwangsläufig gewinnen müssen“.

Denn für den Brucker Coach ist der Aufsteiger Favorit. Zwar hat der ASK Bruck im Vergleich zu Stripfing mehr Ostliga-Erfahrung, aber „das war es dann auch schon, denn die Stripfinger haben Ex-Bundesligisten in ihren Reihen. Also gegen die sind wir sicher nicht Favorit.“