Steven Kruijswijk hatte doppelten Grund zur Freude

© APA/AFP/LUK BENIES

Radsport
05/22/2016

Giro: Leader Kruijswijk überraschte im Bergzeitfahren

Der Niederländer führt jetzt mit 2:12 Minuten Vorsprung auf Chaves.

Der Niederländer Steven Kruijswijk hat am Sonntag seine Gesamtführung im Giro d'Italia mit überraschender Souveränität verteidigt und sogar kräftig ausgebaut. Der LottoNL-Profi musste sich im Bergzeitfahren von Kastelruth auf die Seiseralm dem Russen Alexander Foliforow aus dem Rennstall Gazprom nur um 0,3 Sekunden geschlagen geben, beide wurden auf der 10,8-km-Strecke in 28:39 Minuten gestoppt.

"Ich habe zwar am Wochenende keine Etappe gewonnen, aber ich bin sehr zufrieden. Ich habe gezeigt, dass ich zu den besseren Fahrern beim Giro gehöre, aber es kommt noch eine lange Woche", sagte Kruijswijk vor der letzten Giro-Woche. Am Samstag hatte er mit einem zweiten Platz auf der Königsetappe hinter Chaves das Rosa Trikot übernommen hatte. Schon beim Giro 2015 hatte Kruijswijk als Gesamtsiebenter aufgezeigt gehabt.

Nibali konnte nicht mit

Kruijswijk distanzierte seine Verfolger in der Gesamtwertung deutlich. Den italienischen Ex-Giro-Sieger Vincenzo Nibali ließ er gleich um 2:10 Minuten hinter sich, Esteban Chaves aus dem Rennstall Orica um 40 Sekunden. Der Kolumbianer schob sich damit vor dem Ruhetag in der Gesamtwertung mit 2:12 Minuten Rückstand auf Kruijswijk auf Rang zwei. Nibali liegt mit einem Rückstand von 2:51 Minuten auf Gesamtplatz drei.

Dritter in der durchschnittlich acht Prozent steilen Kletterpartie gegen die Uhr wurde der Spanier Alejandro Valverde mit 23 Sekunden Rückstand. Der Movistar-Profi liegt gesamt 3:29 Minuten zurück auf Rang vier. Am Samstag hatte der als Mitfavorit ins Rennen gegangene Valverde fast drei Minuten auf Kruijswijk verloren. Am Dienstag wird die Tour mit dem 132-km-Teilstück von Brixen nach Andolo fortgesetzt.

Die Österreicher setzten sich am Tag nach dem Tour-Ausstieg von Matthias Brändle nicht sonderlich in Szene. Der am Vortag drittplatzierte Georg Preidler (Giant) kam mit 3:24 Minuten Rückstand auf Rang 55, der in der Bergwertung auf Position zwei liegende Stefan Denifl (IAM) 4:41 Minuten zurück lediglich auf Position 99. Bester des ÖRV-Trios war Riccardo Zoidl (Trek) mit 2:47 Minuten Rückstand als 37. Gesamt ist Preidler als bester Österreicher 23. (+31:31).

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