Riccardo Zoidl fährt zumindest bis 2016 für das Trek-Team.
RADSPORT
04/09/2014

Geburtstagsfest im Höhentrainingslager

Riccardo Zoidl fährt nach seinem Schlüsselbeinbruch in der Sierra Nevada.

von Stefan Sigwarth

Während der Frühling in Zentraleuropa eine Verschnaufpause einlegt, geht es für Riccardo Zoidl diese und kommende Woche im südspanischen Hochgebirge zur Sache: Trek, das neue Team des Österreich-Rundfahrt-Siegers von 2014, hat einen Teil seiner Belegschaft ins Höhentrainingslager in die Sierra Nevada beordert.

Für den ab heute, Dienstag, 26-jährigen Wahl-Innsbrucker mit Heimat Oberösterreich beginnt damit die heiße Phase der Vorbereitung auf den Giro d’Italia (Start am 9. Mai in Belfast in Nordirland). Die letzten Wochen standen im Zeichen der Erholung und des vorsichtigen Aufbautrainings auf dem Ergometer, nachdem Zoidl Anfang März in Italien gestürzt und das rechte Schlüsselbein in drei Teile zerbrochen war. Eine Platte hält nun den Knochen zusammen, Schulterklopfer stehen deswegen derzeit nicht gerade hoch im Kurs.

"Extrembelastungen wie ein Sprint gehen derzeit noch nicht", sagt Zoidl, "aber Bergfahren", weshalb er in letzte Woche unter anderem das Kühtai überquert hat. Mit Platz drei im ersten Rennen für Trek (Mittelmeer-Rundfahrt) hat sich der Oberösterreicher schon einmal gut vorgestellt in seiner Mannschaft, für die der Schweizer Fabian Cancellara am Sonntag bei der Flandern-Rundfahrt den dritten Sieg in Folge geholt hat. "Diese World-Tour-Rennen gehen mir noch ein bisserl ab", sagt Zoidl, "aber eine Pause vor dem Giro ist sicher kein Fehler." Bei der Italien-Rundfahrt möchte der 26-Jährige "so gut wie möglich reinschnuppern und Erfahrung sammeln."

"In der dritten Woche werd’ ich wohl einen Einbruch haben", glaubt Zoidl, das ist dem raschen Aufstieg von der dritten Liga des Radsports (Gourmetfein Wels) in die Beletage geschuldet, aber kein Beinbruch, "denn es ist ja doch ein großer Sprung im Vergleich zum letzten Jahr."

Statt bei der Tour de France wird er übrigens wohl bei der Ö-Tour 2014 starten – und für die sieht es derzeit gut aus, samt einer Live-Übertragung auf Eurosport.

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