Sport | Fußball
11.03.2013

Vienna empfängt das Team ohne Perspektive

Der FC Lustenau ist trotz düsterer Aussichten sportlich gut drauf.

Null Perspektive, null Niederlagen. In der Insolvenz lebt es sich für die Fußballer des FC Lustenau derzeit alles andere als schlecht. Der älteste Klub Vorarlbergs, der sich am Ende der Saison vom Profibetrieb verabschieden wird, ist in diesem Fußball-Jahr in der Erste Liga noch ungeschlagen.

Heute, Dienstag, reisen die Lustenauer zur Vienna (18.30 Uhr) und sind auch auf der Hohen Warte alles andere als Außenseiter. Die Wiener bestreiten das zweite Heimspiel innerhalb von vier Tagen, vergangenen Freitag gab es eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Titelanwärter aus Grödig.

Umbauen muss Vienna-Trainer Alfred Tatar dabei seine Verteidigung: Andreas Dober und Andrej Lebedew sind gesperrt. Eine weitere Sperre könnte allerdings der große Trumpf der Döblinger sein. Der FC Lustenau muss mit Neuzugang Dursun Karatay den besten Torjäger des Frühjahrs vorgeben. Der Stürmer traf in den ersten drei Partien vier Mal, ein übertriebener Torjubel brachte Karatay allerdings eine Gelb-Rote Karte ein.

Stadtrivale Austria Lustenau bittet heute Grödig zum Schlager der Runde. Der Tabellenführer aus Vorarlberg hat dabei die 0:5-Pleite in Horn zu verdauen.