Gefordert: Österreichs Petar Gluhakovic von der Austria.

© APA/ALI HAIDER

Unter-17-WM
10/22/2013

Österreichs Nachwuchs fordert Argentinien

„Argentinien ist Favorit. Wir glauben aber, ein Rezept gegen sie gefunden zu haben“, sagt Trainer Stadler.

von Andreas Heidenreich

Zweiter Spieltag, zweite Chance auf den ersten Sieg: Für Österreichs Team ist nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Kanada weiterhin alles möglich. Nach dem 1:1 im Parallelspiel zwischen Argentinien und dem Iran fordert das Team von Hermann Stadler heute in Dubai (18.00 Uhr, live Eurosport und ORF Sport plus) die als Gruppenfavoriten eingestuften Argentinier, die bereits analysiert wurden.

Überraschenderweise praktizieren die Argentinier ein sehr altmodisches System mit einem Libero, zwei Manndeckern und drei weiteren Verteidigern, die sich allesamt kaum am Offensivspiel beteiligen und meist hohe Bälle auf die Offensivkräfte spielen. Diese vier seien wiederum ausgezeichnete Fußballer, vor allem Mittelstürmer Sebastian Driussi, der bei River Plate in der Unter 20 spielt und bereits eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro in seinem Jungprofi-Vertrag stehen haben soll.

Argentinien ist Favorit. Sie haben technisch hervorragende Einzelspieler. Wir glauben aber, ein Rezept gegen sie gefunden zu haben“, sagt Stadler.

Furcht kennen die jungen Österreicher keine: „Wir haben Selbstvertrauen getankt und keine Angst vor großen Namen oder Nationen, das sind genauso nur Menschen wie wir. Wenn wir unser Potenzial abrufen, können wir sie ärgern“, betont Regisseur Sascha Horvath.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare