Traumtor im Titelkampf: Der LASK lacht von der Tabellenspitze
LASK vs. Hartberg
Nach zwei Remis ist der LASK zurück auf die Siegerstraße gekehrt. Und wie! Die Linzer feierten in Hartberg einen eindrucksvollen 5:1-Erfolg und setzten im Titelkampf ein Ausrufezeichen. Weil Salzburg und Sturm patzten, lacht der LASK jetzt von der Tabellenspitze – punktegleich mit den Grazern und zwei Zähler vor Salzburg.
LASK-Trainer Dietmar Kühbauer musste gegenüber den beiden Remis gegen Sturm aufgrund zweier Sperren umstellen und brachte mit Mbuyamba, George Bello und dem Ex-Hartberger Maximilian Entrup in der Startelf drei Neue. Mbuyamba bedankte sich für das Vertrauen mit dem frühen Führungstreffer. Der Verteidiger reagierte im Strafraum am schnellsten und traf aus der Drehung. Kalajdzic legte mit etwas Glück nach. Nach einem unnötigen Ballverlust der Hartberger ging es schnell, den Schuss von Kalajdzic fälschte Hartberg-Verteidiger Lukas Spendlhofer ins kurze Eck ab. Es war eine verdiente Führung der Linzer, die das Spiel in der ersten Halbzeit sicher im Griff hatten.
Hartberg wurde selten gefährlich, und dann nur durch Lukas Fridrikas (10., 25.). Trainer Manfred Schmid reagierte in der Pause mit einem Dreifachwechsel, die Hoffnung auf die Wende erhielt aber schon 15 Sekunden nach Wiederbeginn durch den zwölften Saisontreffer von Moses Usor einen Dämpfer. Zwei Minuten später durften auch die Hartberger jubeln. Der eingewechselte Elias Havel erzielte per Direktabnahme mit seinem ersten Ballkontakt sein 13. Tor in diesem Spieljahr. Die Hartberger zeigten nun ein ganz anderes Gesicht und tauchten mehrmals gefährlich vor dem Linzer Tor auf. Der Anschlusstreffer gelang aber nicht, Lang und Kalajdzic per Traumtor von der Mittellinie fixierten den Endstand. Nach drei Remis in den bisherigen Saisonduellen holte der LASK drei Punkte und hat weiter zwei Chancen auf den ersten nationalen Titel seit 61 Jahren. Die erste gibt es bereits am Freitag mit dem Cupfinale gegen Altach.
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