Rapid gewinnt zum dritten Mal in Serie gegen Salzburg
Volles Haus, bis auf den Salzburg-Sektor – 24.166 Fans sind nach Hütteldorf gekommen. Und sie sahen eine historische Bestmarke: Rapid schafft erstmals gegen Red Bull drei Siege in Folge. das 1:0 gegen Salzburg fiel spät, war aber durchaus verdient.
Bei Rapid war Jakob Schöller zurück in der Startelf, bei Jannes Horn (Virus) ist sich das nicht ausgegangen. Salzburg drückte in der erwarteten Aufstellung sofort an, Nenad Cvetkovic sah bereits in der 2. Minute Gelb. Rapid wackelte und hatte Glück, dass Karim Konate nach einem langen Ball übers Tor schoss (6.).
In der ersten Viertelstunde kamen die Hausherren nur einmal nach vorne, die Hereingabe von Bendeguz Bolla wurde abgefangen (12.). Erst danach gab es auf beiden Seiten längere Ballbesitzphasen – und es zeigte sich, wie viel Respekt beide Mannschaften voreinander hatten: Sehr konsequent wurden nach Ballverlusten die freien Räume wieder zugelaufen, das Risiko schnell minimiert.
Chance für Antiste
Erst nach 24 Minuten gab es einen halbwegs gefährlichen Torschuss. Bolla hatte für Janis Antiste aufgelegt. Am Freitag hatte Trainer Hoff Thorup ein langes Gespräch mit dem zuletzt enttäuschenden Leihstürmer und entschied sich danach, dem Siegtorschütze vom 1:0 im März noch eine Chance in der Startelf zu geben.
In Minute 36 fand Romeo Amane den durchstartenden Antiste, der aber am Weg zum Tor den Ball nicht kontrollieren konnte.
Das Finish gehörte wieder den Bullen. Nach einem Fehler von Serge-Philippe Raux-Yao verfehlte Konate knapp, ein Solo von Kerim Alajbegovic wurde gerade noch rechtzeitig gestoppt.
Nach 51 Minuten kam für den angeschlagenen Abwehrchef Cvetkovic Flügelstürmer Niki Wurmbrand. Prompt gab es mehr Chancen. Nach schöner Antiste-Flanke hatte Bolla so viel Zeit, dass er sich am Fünfer sogar den Ball annehmen konnte. Den Schuss parierte dann Alexander Schlager (52.). Nach einem Eckball wurde Jannik Schusters Versuch gerade noch geblockt (54.).
Zwei Joker brachten beinahe das 1:0: Eine Flanke von Yusuf Demir spitzelte Ercan Kara übers Tor (72.).
Im Finish wirkte Salzburg müde und ideenlos.
Die Energie von drei Neuen brachte das späte 1:0. Wurmbrand hatte den Ball erkämpft, Demir vorgelegt und Ercan Kara vollendete direkt am Fünfer.
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