Der derzeit vereinslose Guardiola wird mit beinahe jedem Topklub in Verbindung gebracht.

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Mediengerüchte
01/15/2013

Tauziehen um Starcoach Guardiola

Heiß begehrt. Der 41-Jährige soll sich mit den Bayern einig sein. In München wird aber dementiert.

Pep Guardiola sollte Klone von sich anfertigen lassen. Dann könnte der Katalane mit einem Schlag alle Interessenten zufrieden stellen. Halb Fußball-Europa ist hinter dem ehemaligen Barcelona-Coach her. Spätestens, seitdem er im Rahmen der Verleihung des Ballon d’Or in Zürich preisgab, nächste Saison wieder als Trainer tätig sein zu wollen. Nun kann sich zurücklehnen und seinen neuen Arbeitgeber in Ruhe aussuchen.

Die neuesten Meldungen kommen aus Italien. Sky-Italia berichtete von einer anstehenden Einigung des Katalanen mit dem FC Bayern. Guardiola hätte sich in New York mit den Bossen des deutschen Rekordmeisters getroffen, verkündete der TV-Sender. "Das ist alles Unsinn" dementierten die Bayern umgehend. Dass Guardiolas Berater Josep Maria Orobitg vor Kurzem zu Gesprächen in München war, wurde jedoch nicht dementiert.

Doppelpass

Warum die Meldungen über die Zukunft des Katalanen ausgerechnet aus Italien kommen? Guardiola erkundigte sich im Dezember beim ehemaligen Bayern-Torjäger Lucia Toni über die Bayern. Mit Toni hatte Guardiola einst als Aktiver noch bei Brescia den Doppelpass gepflegt. Zudem soll es im Oktober bereits Gespräche mit der AS Roma gegeben haben.

Auch in England wird täglich neu spekuliert. Chelsea soll den Starcoach mit einer Jahresgage von 22 Millionen Euro locken. Bei Manchester City lockt indes Sportdirektor Txiki Begiristain, einst Sportchef in Barcelona.

Auch mit Manchester United, dem AC Milan und Paris St. Germain wurde Guardiola in Verbindung gebracht. Doch egal, wo der Umworbene landen wird, an seiner alten Wirkungsstätte sollte er sich nicht bedienen. Das richtete Barcelona-Präsident Sandro Rosell seinem ehemaligen Arbeitnehmer aus. "Ich hoffe, sein Augenmerk liegt auf anderen Spielern, wenn er sein neues Projekt aufbaut", sagte der Klubboss.

Vor allem mit Manchester City hat Barcelona ein besonderes Verhältnis in punkto Personalfragen. In der Vergangenheit soll der englische Meister bereits mehrmals versucht haben, Spieler abzuwerben. "Es gab bereits Offensiven von City, auf allen Ebenen der Struktur unseres Klubs. Sie haben versucht, hier zu fischen. Aber niemand hat angebissen."

Mourinhos Rückkehr

Nach einem neuen Klub fischt auch ein anderer Startrainer. Real-Coach José Mourinho äußerte erneut den Wunsch, noch einmal in seiner Karriere in die englische Premier League zurückzukehren. In einer Videobotschaft zu den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum des englischen Verbandes FA am Mittwoch lobte er den Fußball auf der Insel überschwänglich und kündigte an: "Eines Tages werde ich zurückkehren, weil mir der englische Fußball so viel bedeutet." Mourinho, der mit dem FC Chelsea zwei Meistertitel feierte, sprach dabei von "Erinnerungen, die nicht besser hätten sein können".

Mourinhos aktueller Arbeitgeber Real Madrid befindet sich indes in der Krise, liegt in der Liga nur auf Rang drei mit 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Barcelona. Längst wird über Mourinhos Aus nach dem Saisonende spekuliert.

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