Deutsch Kaltenbrunner Heimsieg mit österlicher Pyrotechnik
Von Fabio Tartarotti
Eine absolute Must-Win-Partie wartete am Karsamstag auf den SV Deutsch Kaltenbrunn. Seit der Winterpause durfte die 1.730 Einwohner zählende Marktgemeinde über keinen Heimsieg mehr jubeln. Über die letzten Wochen war der Verein langsam aber sicher in Richtung Abstiegskampf abgerutscht. Gegen Tabellenschlusslicht SC Kemeten mussten am durchaus gut besuchten Sportplatz drei Punkte her um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.
Deutsch Kaltenbrunn ließ nicht lange warten um seine Favoritenrolle zu bestätigen. Veteran und Goalgetter Jochen Hafner löste mit seinem Tor in Minute elf großen Jubel bei der heimischen Anhängerschaft aus. Der auf Grund einer fehlenden Lizenz von de-facto-Coach Sascha Stranzl sogar als offizieller Trainer angeführte Hafner, zog sich beim Torschuss aber sichtlich eine Verletzung im hinteren Oberschenkel zu und musste wenige Minuten darauf ausgewechselt werden.
Hälfte zwei zeigte ein ähnliches Bild, auch die zwar nur vereinzelt angereisten aber durchaus stimmgewaltigen Kemeten-Anhänger konnten das 2:0 durch Sebastian Töltl (78.) und die anschließende Niederlage nicht abwenden. Deutsch Kaltenbrunn und Spielertrainer Jochen Hafner durften, trotz Verletzung, nach Langem wieder einen Heimsieg bejubeln.
„Ich befürchte die nächsten zwei drei Wochen werden mal wieder ohne mich stattfinden, aber in meinem Alter kann man sich auch ruhig mal eine Pause genehmigen. Nächste Woche feiere ich meinen Vierziger, vielleicht gönne ich mir einfach drei Wochen Mallorca“, ordnete der Torschütze lachend seine Verletzung ein. Die anschließenden Feierlichkeiten waren ausgelassen, es kam sogar zum Einsatz großer Mengen von Pyrotechnik – ein Osterfeuer wurde zur Feier des Tages neben dem Feld entzündet.
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