Warum Sturm Graz mit großer Zuversicht ins Steirer-Derby geht
Wieder in der Startelf: Sturm-Star Kiteishvili ist wieder fit.
Es könnte ein Fußballfest in Graz-Liebenau werden. Nicht nur, weil es am Sonntag (14.30, Sky) gegen Hartberg wieder eine Derby-Time gibt, sondern weil Sturm den Vorsprung von vier Punkten behaupten und damit wieder eine Stufe näher dem dritten Meistertitel in Folge kommen kann.
Und es spricht viel dafür: Die Steirer haben im eigenen Stadion in diesem Kalenderjahr erst einen Gegentreffer erhalten (beim 1:1 gegen Salzburg) und in der Meistergruppe zuletzt zwei Mal in Wien (5:2 bei der Austria bzw. 2:0 bei Rapid) souverän gewonnen – das war lange nicht der Fall. Sturm ist damit das einzige Team, das in der Meistergruppe noch ohne Niederlage dasteht.
„Zwei Niederlagen, die uns noch immer ärgern"
Und: Sturm ist die einzige Mannschaft, die im Grunddurchgang zwei Mal gegen Hartberg gewinnen konnte. Allerdings beide Male waren die Siegesprämien nicht unbedingt hochverdient. „Zwei Niederlagen, die uns noch immer ärgern, weil sie beide erst spät gefallen und aus unserer Sicht unverdient waren“, sagt Hartberg-Coach Manfred Schmid. Die Oststeirer haben etwas den Kontakt zu den anderen Teams verloren, in drei Spielen in der Meistergruppe gab es erst einen Punkt.
Nicht so Sturm. „Wir haben uns in eine sehr positive Position gebracht, haben auch eine stabile Leistungskurve und die Entwicklung geht auch wieder Richtung Heimmacht“, sagt Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch. Im Vergleich zum 2:0 bei Rapid, das einen „Extra-Push“ gegeben habe, erwarte sein Team ein „komplett anderes“ Spiel. „Wir werden mehr Ballbesitzphasen haben als in den letzten Spielen müssen da gute Optionen mit dem Ball finden.“ Nicht mithelfen kann Youngster Filip Rozga (Muskelverletzung).
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