Sport | Fußball
08.11.2018

Sterling-Schwalbe lässt Rufe nach Video-Referee lauter werden

Die Schwalbe des City-Kickers täuschte niemanden außer dem Schiedsrichter und seinen Assistenten.

Ein bisschen ärgern wird sich Raheem Sterling am Morgen nach Manchester Citys souveränem 6:0-Sieg über Schachtjor Donezk dann doch - schließlich hat er sich mit seiner peinlichen Schwalbe selbst zum Gespött gemacht. Noch peinlicher dürfte es aber dem Schiedsrichter und seinen Assistenten - insbesondere dem Torrichter im Donezk-Strafraum - sein, die auf die Schwalbe hereinfielen und auf Elfmeter entschieden.

Sogar Sterling selbst entschuldigte sich nach dem Spiel: "Ich wollte den Ball heben und weiß nicht, was passiert ist. Ich habe keinen Kontakt gespürt. Entschuldigung an den Schiedsrichter." Die halbherzige Entschuldigung kommt reichlich spät - schließlich nahmen Sterling und Konsorten den Elfmeter trotzdem gerne an. Beim Spielstand von zu diesem Zeitpunkt 1:0 zwar nachvollziehbar, angesichts des Endstands von 6:0 aber schon fast eine Verhöhnung.

Kein Wunder also, dass unmittelbar nach der ersten Zeitlupe, die Sterling als Schauspieler entlarvte, in den sozialen Medien Rufe nach der Einführung des Videoschiedsrichters laut wurden. Bei Elfmeterentscheidungen greift dieser für gewöhnlich ein - und hätte schon nach der ersten Zeitlupe die Entscheidung des Kollegen auf dem Platz revidieren können. Aktuell ist der Einsatz des Videoschiedsrichters erst ab dem Viertelfinale geplant.

Heftige Kritik kam auch an den Torrichtern auf, die eben für strittige Entscheidungen im Strafraum in unmittelbarer Nähe desselben stehen.