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Bundesliga
09/27/2019

Silberberger: "Die größte Gefahr ist der Erfolg von gestern"

Nach dem Cup-Erfolg gegen die Austria muss WSG Tirol nach Wolfsberg. Für den Coach ist der WAC "das Team der Stunde."

von Christoph Geiler

"Der Michael Liendl ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich es früher war." Als Thomas Silberberger dieser Satz heraus rutschte, musste er selbst ein bisschen schmunzeln. Man muss dem Trainer von WSG Tirol zugute halten, dass der Cup-Triumph erst wenige Stunden her war, als er diesen Vergleich stellte. Und er lieferte auch gleich eine Erklärung nach. "Ich war auch einer, der gerne aus der Distanz geschossen hat. Das macht Liendl wie kein anderer. Ich bin ein Fan von ihm."

 

Aber nicht nur vom nimmermüden Spielmacher der Wolfsberger ist Thomas Silberberger angetan, der 46-Jährige schwärmt überhaupt in höchsten Tönen vom Gegner am Samstag. "Der WAC ist für mich das Team der Stunde. Man sieht, dass diese Mannschaft funktioniert."

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Ähnliches gilt aber auch für WSG Tirol. Auch beim Liga-Neuling läuft das Werkl, selbst dann, wenn Thomas Silberberger, wie beim 5:2 gegen die Austria, auf einige Leistungsträger verzichtet. Das Fehlen von Abwehrchef Ione Cabrera, Flügelflitzer Clemens Walch, Mittelfeldstratege Florian Mader und Goalgetter Zlatko Dedic hatte sich nicht negativ bemerkbar gemacht.

Ganz im Gegenteil. Einige Spieler nützten die Gelegenheit und empfahlen sich für weitere Einsätze in der Startformation. Allen voran der 19-jährige Kelvin Yeboah, der mit seinen vier Toren gegen die Austria der Matchwinner war. Aber auch Innenverteidiger Sandro Neurauter, der bis vor einem Jahr noch nebenbei einem Job im Sozialsprengel nachging, zeigte im Cup auf. "Das ist ein Spieler, auf den ich mich immer verlassen kann", lobt Thomas Silberberger.

Thomas Silberberger steigt nach dem historischen Cup-Triumph zwar nicht auf die Euphoriebremse, er mahnt seine Mannschaft aber eindrücklich vor Übermut. "Die größte Gefahr ist der Erfolg von gestern", sagt der Coach des Aufsteigers. Wobei die Match-Strategie gegen die Austria durchaus als Blaupause für den Auftritt am Samstag in Wolfsberg dienen kann. "Wir werden ähnliche Lösungen finden müssen", weiß Silberberger und gibt schon einmal ein Minimalziel aus.

"Wir wollen eine bessere Figur als Borussia Mönchengladbach abgeben." Die Deutschen gingen bekanntlich in der Europa League gegen den WAC mit 0:4 unter.

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