Lokomotiv Moscow vs FC Salzburg

© EPA / Maxim Shemetov / POOL

Sport Fußball
12/02/2020

Salzburger Jubel in Moskau: "Der Sieg war hochverdient"

Österreichs Meister feierte in der Champions League bei Lok Moskau einen 3:1-Erfolg. Und kann nun sogar ins Achtelfinale aufsteigen.

von Stephan Blumenschein

Im fünften Gruppenspiel der Champions League haben sich die Salzburger endlich belohnt. Nach drei zum Teil unglücklichen Niederlagen in Serie gab es bei Lok Moskau einen völlig verdienten 3:1-Erfolg. Dementsprechend zufrieden war Trainer Jesse Marsch: "Wir mussten sehr aggressiv mit Pressing und Ballgewinnen sein und bei den Standards gut aufpassen. Das haben wir gut geschafft. Es war sicher eine unserer besten Leistungen in den zwei Jahren in der Champions League und ein sehr wichtiger Sieg für uns", meinte der US-Amerikaner.

Auch Doppel-Torschütze Mergim Berisha war im TV-Sender Sky ähnlich euphorisiert wie sein Trainer: "Ich denke, wir sind sehr gut in die Zweikämpfe gekommen, haben unser Spiel gespielt und waren sehr mutig. Jeder ist für den anderen gelaufen." Und auch Routinier Andre Ramalho war glücklich: "Man hat von der ersten Minute an gespürt, dass wir für dieses Finalspiel bereit waren. Wir waren in allen Situationen bereit, waren nach hinten und vorne sehr konsequent. Wir haben das wahnsinnig gut gemacht, der Sieg war hochverdient."

Dank des ersten Dreier in dieser Gruppenphase haben die Salzburger wie in der vergangenen Saison ein Finalspiel um den Aufstieg ins Achtelfinale. 2019 ging dieses gegen den FC Liverpool mit 0:2 verloren. Dieses Mal geht es gegen Atletico Madrid. Das Spiel steigt am 9. Dezember in der Red-Bull-Arena. Die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel ist klar: Salzburg benötigt einen Sieg, um die Spanier noch von Platz zwei zu verdrängen.

Enttäuscht war man hingegen bei den Russen, die nur mehr Platz 3 erreichen können, wenn Salzburg gegen Atletico nicht gewinnt und sie im Parallelspiel in München siegen. Trainer Marko Nikolic resümierte: "Wir haben versucht, die Mannschaft neu zusammenzusetzen. Wir haben uns bemüht, nach Salzburgs Führung weiterzuspielen und auch gewechselt. Es hat nichts geholfen. Der Gegner war auch recht gut. Es war ein hartes Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir mit mehr Risiko gespielt, das hat aber auch keinen Erfolg gebracht."

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