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29.04.2018

Salzburg feiert glanzlosen 2:0-Erfolg beim SKN St. Pölten

Ohne die großen Highlights, aber auch ohne je in Gefahr zu geraten, siegte der designierte Meister beim Schlusslicht.

Die Meisterfeier müssen die Salzburger verschieben – um zumindest eine Woche. Das war dank des Sieges von Verfolger Sturm gegen Rapid schon vor Anpfiff der Partie in St. Pölten festgestanden. Aber dank des 2:0-Erfolgs beim Schlusslicht reicht nun kommenden Sonntag in der Red-Bull-Arena im direkten Duell schon ein Remis, um den fünften Titel in Serie endgültig zu fixieren.

Trainer Rose hatte kräftig rotiert – wie in allen englischen Wochen in diesem Jahr. Von jener Elf, die Donnerstag in der Europa League in Marseille 0:2 unterlegen war, begannen mit Keeper Walke, Lainer, Samassekou und Haidara nur vier Spieler.

Salzburg hatte in der mit 3552 Zuschauern gefüllten NV-Arena nur in der Startphase Probleme. Nach einem Kopfball von Vucenovic, der Keeper Walke zu einer Glanzparade zwang (6.), erkannte Salzburg, dass man auch beim Schlusslicht nicht im Vorbeigehen gewinnen wird.

Salzburg erwacht

In der 20. Minute fiel das 1:0: Gulbrandsen war der SKN-Abwehr enteilt, Haidara verwertete die Hereingabe des Norwegers (20.).

Danach entwickelte sich bis zur Pause eine flotte Partie. Salzburg kam zwar dem 2:0 mehrmals nahe, hatte aber auch einige Male bei SKN-Eckbällen Glück.

Kurz nach dem Wechsel bekam der Serienmeister Hilfe vom SKN: Keeper Riegler unterlief außerhalb des Strafraums einen weiten Pass von Haidara, Minamino musste den Ball nur mehr ins leere Tor schieben (48.).

Damit war die Partie früh entschieden. Salzburg erzielte durch den starken Gulbrandsen noch ein drittes Tor, bei dem das Schiedsrichter-Team jedoch ein Abseits gesehen hatte, das es nicht gab (71.). Deshalb blieb es beim 2:0.