Sport | Fußball
05.12.2011

Rapid muss endlich wieder Tore schießen

Rapid-Coach Peter Schöttel überlegt, nach vier Spielen ohne Treffer gegen Mattersburg mit vier gelernten Stürmern aufzulaufen.

Vier gelernte Stürmer sollen die Serie von vier Spielen ohne Torerfolg beenden. "Ich überlege, neben zwei Angreifern im Zentrum Trimmel und Alar an den Flanken aufzubieten", erklärt Rapid-Trainer Peter Schöttel den offensiven Fahrplan für das Heimspiel gegen Mattersburg, bei dem es auch wieder Unterstützung durch die organisierten Fans geben soll.

Im Zentrum würde hinter Spielmacher Hofmann, der am Freitag seinen 31. Geburtstag feierte, lediglich Heikkinen absichern. "Zwei Sechser wird es zu Hause gegen den Letzten nicht geben. Wir wissen, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen", meint Schöttel. "Wir haben viele gute Spieler. Jetzt sind sie gefordert, auch ins Tor zu treffen. Wir können uns ja nicht darauf verlassen, dass der Gegner ein Eigentor schießt."

Mit Jancker gegen Abschlussschwäche

Um die Abschlussschwäche nach vier Nullnummern zu beheben, rückte Nachwuchs-Manager Carsten Jancker in den Mittelpunkt. Der Ex-Weltklassestürmer bat die Stürmer am Mittwoch wieder zum Individualtraining: "Wie unter Barisic möchte ich dem Trainerteam helfen, wenn es mich ruft." Schöttel lobt: "Carsten macht das wöchentliche Spezialtraining sehr gut. Er hilft den Stürmern auch, in dem er ihnen viel von seiner Erfahrung mitgibt."

Der Rapid-Trainer denkt gegen die "unangenehmen, sicher tief stehenden Mattersburger" auch an Tormann Schartner: "Die letzten gegnerischen Torhüter Gebauer, Gratzei, Grünwald und Gustafsson waren alle nach den Spielen gegen uns im Team der Runde." Zumindest die ominöse "G-Serie" wird reißen.

Mattersburgs Rechnung

Mattersburg-Trainer Franz Lederer rechnet: " Rapid hat in den letzten vier Spielen mit zwei Punkten dieselbe Bilanz wie wir. Das ist kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren." Allerdings sieht er seine Mannschaft vor 15.000 Fans als Außenseiter. "So wie alle anderen Mannschaften im Hanappi-Stadion Außenseiter sind." Von 16 Versuchen in Wien wurden bei zwei Siegen zwölf verloren.

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