Nach Verhandlung beim Strafsenat: Noch kein Derby-Urteil gegen Rapid
Eklat beim Derby durch Rapid-"Fans"
Nach den Derby-Ausschreitungen beim 0:2 gegen die Austria warten auf Rapid neue Sanktionen, das steht fest.
Der erwartete Schuldspruch (zusätzlich zur wohl schlagend werdenden bedingten Strafe) blieb nach einer längeren Verhandlung Montagabend allerdings noch aus.
Rapid-Fans sorgten für Ausschreitungen
Erst am Dienstag wird das Urteil vom Strafsenat folgen.
Weil die Vergehen beim Derby eindeutig vom Rapid-Sektor ausgegangen sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Strafe auf Bewährung (bis Herbst 2026) nun schlagend wird.
Konkret muss Rapid nach einem Schuldspruch bei drei Top-Heimspielen (gegen Austria, Salzburg, Sturm oder LASK) den gesamten Fanbereich (Block West plus Nebenbereiche) sowie den gegenüberliegenden Sektor sperren – damit dort kein „alternativer Fansektor“ eingerichtet werden kann.
Diese Strafe gab es bereits 2025 gegen Salzburg – das 0:2 vor nur 11.000 Fans war der Auftakt zur Meistergruppe.
Welche Strafe droht zusätzlich für den Derby-Eklat?
Eine Geldstrafe von maximal 150.000 Euro. Dazu kann es eine Teil-Sperre des Stadions geben, oder eine Sperre des Fansektors bei Auswärtsspielen.
Punkteabzüge stehen als Option in der ÖFB-Rechtspflegeordnung, die Vereine haben aber beschlossen, Liga-Geisterspiele als schärfste Konsequenz einzusetzen.
Keine Rapid-Fans in Auswärtsderbys
Wohlwollend wurde von der Bundesliga aufgenommen, dass Rapid selbst beschlossen hat, für zumindest drei Jahre keine Auswärtsfans im Derby in Favoriten zuzulassen.
Der Austria droht eine geringe finanzielle Buße, wegen unerlaubter Pyrotechnk beim Derby.
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