Sport | Fußball
30.03.2018

Rapid auf Stürmersuche: Abfuhr bei Wunschkandidat Prevljak

Transferplan: Die Hütteldorfer wollen den Goalgetter der Mattersburger kaufen. Besitzer Salzburg legt allerdings ein Veto ein

Am Ostersonntag trifft der erfolgreichste Stürmer des Fußball-Frühjahrs auf den Verein, bei dem am meisten über die Stürmer diskutiert wird. Kurz gesagt: Smail Prevljak gegen Rapid.

Auf elf Tore in acht Pflichtspielen kommt der von Red Bull ausgeliehene Mattersburger 2018. Bei seinen jüngsten sechs Einsätzen traf der 22-Jährige immer. Vor einer Woche feierte der Bosnier beim 0:1 gegen Bulgarien sein Länderspieldebüt.

Wenn es nach den Wünschen bei Rapid geht, wartet Prevljak zum letzten Mal als Gegner. „Smail Prevljak ist ein sehr interessanter Spieler“, bestätigt Fredy Bickel. Der Sportdirektor ist seit mehreren Monaten auf Stürmersuche. Eine weitere Saison mit Hoffenheim-Leihgabe Joelinton ist mittlerweile äußerst unwahrscheinlich und eine Alternative zu Giorgi Kvilitaia ist dringend nötig.

Prevljaks Leihvertrag in Mattersburg läuft aus, danach gibt es noch einen Kontrakt bis Sommer 2019 mit Salzburg. Die Nr. 2 der Torschützenliste gehört zu der Handvoll Kandidaten, die im Sommer von Rapid verpflichtet werden könnten.

Allerdings gab es nach den ersten Gesprächen laut KURIER-Informationen einen herben Rückschlag: Red Bull will Prevljak jetzt definitiv nicht verkaufen. Ende August könnte die Lage anders aussehen, aber das ist zu spät für Rapid: Die Saison soll mit einem neuen Mittelstürmer begonnen werden.

Szantos Comeback

Glück im Unglück hatte Tamas Szanto, der am Knorpel operiert werden musste. „Es war ’nur’ eine Glättung nötig. Beim Knorpel muss man vorsichtig sein, aber momentan ist ein Comeback zum Saisonstart realistisch“, sagt Trainer Goran Djuricin über den Ungarn, der sich nach acht Jahren bei Rapid in den kommenden Monaten einbürgern lassen will.