Paukenschlag beim SKN St. Pölten: Land NÖ dreht den Geldhahn zu

Paukenschlag beim SKN St. Pölten: Land NÖ dreht den Geldhahn zu
Von den landesnahen Sponsoren und der Politik wird beim SKN weniger beigesteuert, der Bundesliga-Neunte sucht neue Geldgeber.

Erwin Pröll war bei der Meisterparty mittendrin statt nur dabei. Am 25. Mai 2016 feierte der Landeshauptmann mit dem SKN den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. Die St. Pöltner Kicker herzten den mächtigen Politiker wie einen Mitspieler.

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2000 in der fünften Liga hatte Pröll immer ein offenes Ohr für die Wünsche des Landeshauptstadtklubs und auch Wege sowie Mittel, um den SKN zu unterstützen. Doch mit dem Abgang von Pröll haben sich auch die Zeiten geändert.

Seit Sommer laufen Gespräche zwischen der Politik und dem Tabellen-Neunten. Die Marschrichtung lautet: Der SKN muss selbst laufen lernen.

Klartext vom Klub-Boss

Klub-Boss Helmut Schwarzl äußert sich im KURIER erstmals zur Causa prima: „Seitens Land und landesnahen Sponsoren wird das Engagement zurückgefahren – das ist Fakt, auch wenn es nicht von heute auf morgen passiert.“

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