Last-Minute-Pleite im Spitzenspiel für Österreichs U-21 in Belgien
Niederlage in Belgien: Österreichs U-21 mit Wurmbrand (l.)
Im ersten Duell gab es knapp vor Ende den Siegtreffer. Beim Wiedersehen war es wieder so.
Durfte Österreichs U-21 in Ried noch das späte 1:0 durch Kojzek gegen Belgien bejubeln, waren es in Leuven die Hausherren, die einen wichtigen Sieg im Spitzenspiel der EM-Quali feiern konnten.
Allerdings: Das 0:1 für das Team von Trainer Peter Perchtold war auch verdient, vor allem nach der Pause drückte der neue Tabellenführer an.
Ohne die beiden angeschlagenen Innenverteidiger Baidoo und Schöller (die beiden werden auch beim nächsten U-21-Spiel noch nicht fir genug sein) musste umgebaut werden. Doch es lag nicht am neuen Defensiv-Duo Schuster - Schopp, dass keine Punkte mitgenommen werden konnten.
Nur ein Abschluss in Minute 96
Viel mehr fehlte es an Offensivpower. Erst Sekunden vor dem Ende hatte Joker Heindl den einzigen Abschluss mit einem zu schwachen Kopfball.
In Hälfte eins war die Partie noch halbwegs ausgeglichen. In Minute 60 musste Goalie Jungwirth erstmals retten.
Nach einem Adewumi-Foul gab es Elfmeter, doch die Latte sollte das ÖFB-Team gegen Vermant retten (64.).
Wurmbrand kam nicht durch
Wurmbrand, der vom A-Team ausgeliehen werden konnte, spielte vorne, links und rechts am Flügel, war aber hauptsächlich mit Defensivaufgaben ausgelastet.
In Minute 81 kam Heindl als fünfter Verteidiger anstelle des müde gelaufenen Rapidlers.
Ein Punkt wäre glücklich, aber wertvoll im Dreikampf mit den Belgiern und den Dänen um das Fixticket zur EM gewesen.
Goldtor der Belgier in Minute 88
In Minute 88 war auch dieser weg. Der davor starke Schopp klärte unglücklich, Vermeeren konnte zum 1:0 einschieben.
Im folgenden Heimspiel gegen Belarus muss am Dienstag gewonnen werden, um die Chance auf die Endrunde zu wahren.
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