Nach dem Argentinien-Highlight im TV: Regionalligisten erfahren ihre Gegner
Wer glaubt, dass am Montagabend das WM-Spiel der Österreicher in Dallas gegen Titelverteidiger Argentinien (19 Uhr, Servus TV) das einzige große Highlight ist, der hat sich generell zu wenig mit dem Fußballsport beschäftigt. Denn unmittelbar danach, anvisiert wird in etwa 21.10 Uhr, bringt der ORF live die Auslosung der 1. Runde des ÖFB-Cups.
Und die Protagonisten des Nachspiels sind Größen des rot-weiß-roten Fußballsports. Die Ziehung wird nämlich im Studio von ÖFB-Legende Herbert Prohaska und dem ehemaligen Teamkapitän Andreas Ivanschitz vorgenommen. Neben den zwölf Vereinen der ADMIRAL Bundesliga und ebenso vielen aus der ADMIRAL 2. Liga kommen 40 Teilnehmer aus den Landesverbänden.
Wie vielleicht alle richtigen Fußballfans schon wissen, gibt es drei Phasen der Auslosung, die wie folgt funktioniert (wie der ÖFB berichtet):
- Phase 1: Zunächst werden Paarungen unter den Vereinen der Landesverbände nach geografischen Kriterien gezogen. Aus dem Topf der Gruppe Ost und jenem der Gruppe West werden jeweils vier Paarungen gelost. Im Endergebnis bedeutet das acht landesverbandsinterne Spielpaarungen, wobei das Heimrecht beim erstgezogenen Verein liegt.
- Phase 2: In dieser Phase werden Vertreter der Landesverbände gegen Klubs aus der 2. Liga gelost. Die Ziehung erfolgt, wie in Phase 1, nach geografischen Kriterien. In einem Topf befindet sich die Gruppe "Landesverband Ost" (15 verbliebene Vereine). Ein weiterer Topf besteht aus den Zweitligisten der Ost-Region (7 Vereine). Damit in Phase 3 keine Vereine der 2. Liga mehr verbleiben, werden alle sieben Zweitligisten einem Landesverbandsvertreter zugelost. Es ergeben sich 7 Paarungen.
Weiters werden aus dem Topf "Landesverband West" (9 verbliebene Vereine) und den Zweitligisten der West-Region (5 Vereine) fünf Spielpaarungen gezogen.
Es wird immer zuerst aus den Töpfen der Landesverbände gezogen, da diese Heimrecht haben. - Phase 3: Die verbliebenen Vereine der Landesverbände (8 aus dem Osten, 4 aus dem Westen) werden einem Bundesligaklub zugelost. Das bedeutet: In einem Topf befinden sich die zwölf Bundesligisten, in einem zweiten die zwölf Vertreter der Landesverbände (gemischt; keine geografische Trennung mehr). Es ergeben sich in Phase drei schlussendlich also zwölf Partien.
In Phase 3 wird immer zuerst aus dem Landesverbands-Topf gelost, da diese Heimrecht haben.
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