Odyssee zur U20-WM

Da geht’s lang: Heraf und sein Team fliegen nach Südamerika.
Foto: apa

Auf Österreichs Nachwuchs-Team wartet eine 24-stündige Anreise zur WM nach Kolumbien.

Wenn Österreichs Fußball-Junioren am Samstag um 7 Uhr in der Früh (MEZ) ihr Ziel erreichen, sind sie bereits 24 Stunden auf den Beinen gewesen. Nach einer frühen Tagwache geht es am Freitag um 11 Uhr über Frankfurt und Bogota nach Cartagena.

Dort, in der Stadt an der kolumbianischen Karibikküste, wollen die von Teamchef Andreas Heraf ausgewählten 21 ÖFB-Kicker bei der U-20-WM die Gruppenphase überstehen. Dabei sind Panama, Brasilien und Ägypten die Gegner.

"Wir müssen über die lange Flugzeit darauf achten, dass die Spieler zur richtigen Zeit schlafen, damit die Folgen des Jetlags so gering wie möglich sind", betont Heraf. Am Samstag wird das Team erstmals in Kolumbien trainieren. "Wir werden viel im Freien sein, um uns rasch an die klimatischen Bedingungen gewöhnen." Vor Ort warten Temperaturen um die 33 Grad Celsius und fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Wenig Vorbereitung

Überaus mühsam dürfte die Reise für die Spieler Daniel Offenbacher und Georg Teigl werden. Die beiden Salzburger werden nach dem Europa-League-Spiel gegen Liepajas erst in der Nacht auf Freitag im Wiener Teamhotel sein.

Doch egal, wie schnell sich die Österreicher akklimatisieren, die kürzeste Vorbereitungszeit hatten sie sicher. Während das Team im letzten Jahr nur 16 Tage (1 Spiel) beisammen war, konnten sich Panama (171 Tage/33 Spiele), Brasilien (110/22) und Ägypten (105/32) viel länger vorbereiten.

(kurier) Erstellt am
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