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Sport Fußball
03/22/2019

Niederlage gegen Polen für ÖFB-Coach Foda "extrem bitter"

"Wir haben in vielen Phasen viele Dinge richtig gemacht", so der Trainer, dessen Team nun in Israel punkten muss.

Die Enttäuschung stand Franco Foda nach dem verpatzten EM-Qualifikationsauftakt ins Gesicht geschrieben. Das 0:1 am Donnerstag im Wiener Happel-Stadion gegen Polen hatte beim österreichischen Fußball-Teamchef Spuren hinterlassen, zumal ein besseres Resultat durchaus möglich gewesen wäre.

Trotz einer gelungenen Anfangsphase und einiger Chancen im Finish ging die ÖFB-Auswahl aber leer aus. "Die Niederlage ist extrem bitter. Ich habe den Spielern nach dem Match gesagt, dass ihre Leistung über weite Strecken gut war. Wir hatten über 90 Minuten die besseren Möglichkeiten", erklärte der Deutsche und kam zu dem Schluss: "Eigentlich hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt, doch der Fußball ist eben ein Ergebnissport."

Ein besseres Resultat schaute unter anderem deshalb nicht heraus, weil die Überlegenheit zu Beginn nicht in Tore umgemünzt wurde. "In den ersten 20, 25 Minuten haben wir in allen Bereichen sehr gut gespielt. Wir waren defensiv sehr stabil und haben gute Situationen nach vorne kreiert", meinte Foda.

"Die Kontrolle verloren"

Danach aber nahm das Unheil seinen Lauf. "Wir haben etwas die Kontrolle verloren, weil wir im Spielaufbau zu viele einfache Fehler begangen haben und die Situationen über die Flügel nicht gut zu Ende gespielt haben", sagte der ÖFB-Coach.

Nach dem Seitenwechsel habe man laut Foda wieder besser in die Partie gefunden. "Doch dann haben wir gerade in der Phase, in der wir am Drücker waren, das Tor kassiert, weil wir bei einer Standardsituation nicht aufgepasst haben."

UEFA EURO 2020 QUALIFIKATION: ÖSTERREICH - POLEN

Ansonsten könne man sich wenig vorwerfen. "Wir haben die richtige Taktik gewählt und wenig zugelassen, obwohl die Polen im Angriff Top-Qualität haben", betonte der Nationaltrainer. "Das Wichtigste war, dass wir einige Möglichkeiten gegen eine Mannschaft vorgefunden haben, die tief verteidigt hat."

Am Ende setzte es aber trotzdem die erste Pleite nach zuvor 13 ungeschlagenen EM-Qualifikationsspielen, die nach Ansicht des 52-Jährigen auf jeden Fall vermeidbar gewesen wäre. "Wir haben in viele Phasen viele Dinge richtig gemacht, aber unterm Strich haben wir keine Punkte gemacht, und das ist natürlich sehr bitter", resümierte Foda.