Sport | Fußball
22.11.2018

Neuer Ribery-Eklat: Franzose soll Fotograf attackiert haben

Schon vor mehr als zwei Monaten soll sich der Franzose mit einem Fotografen angelegt haben.

Bayern Münchens Mittelfeldstar Franck Ribery soll sich erneut einen Eklat erlaubt haben. Wie das Onlineportal Sportbuzzer berichtet, soll sich der Franzose nach dem Heimspiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen (3:1) am 15. September vor der Allianz Arena eine handfeste Auseinandersetzung mit einem Fotografen geliefert haben.

Ribery, der in der Partie nicht zum Einsatz gekommen war, hatte das Stadion schon während des Spiels verlassen. Als Ribery, bereits im Taxi sitzend, von einem Fotografen abgelichtet wurde, drehte das Fahrzeug plötzlich um. Der 35-jährige Fußball-Profi stieg aus und stürmte, so die Darstellung eines Zeugen, wutentbrannt auf den Fotografen zu. Ribery soll ihn am Handgelenk gepackt und angeschrien haben, er solle die Fotos sofort löschen.

Bisher war nur der Vorfall vom 10. November bekannt geworden, als Ribery nach dem 2:3 in Dortmund den französischen TV-Experten Patrick Guillou geohrfeigt hatte. Ribery hat sich inzwischen für diese körperliche Attacke entschuldigt.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erklärte am Donnerstag vor Journalisten, er habe von dem Vorfall gehört. Er habe aber keine Kenntnis, ob an der Geschichte was dran oder ob das ein Gerücht sei. "Ich kann bestätigen, dass wir das nicht als so toll empfunden haben, was Franck nach dem Spiel in Dortmund gemacht hat", sagte Rummenigge. Es sei sicher auch ein bisschen der Emotionalität nach der Niederlage geschuldet gewesen, räumte er ein.