Gegen die USA sind Debüts möglich

Koller gibt im Nationalteam die Richtung vor.
Koller testet am Dienstag für die Zukunft.

Sie sind wieder wieder da: Österreichs Nationalkicker kehrten am Sonntag aus dem spanischen Teamcamp zurück, wo man sich auf das USA-Länderspiel am Dienstag vorbereitete. Schön war es. Rein meteorologisch, aber auch die Stimmung hätte besser nicht sein können: „Das Camp war gut für die Mannschaft“, urteilte David Alaba. Man habe an den taktischen Finessen arbeiten und sich die Automatismen wieder in Erinnerung rufen können. Und Teamchef Marcel Koller konnte sich ein Bild von den vier Neuen machen – Hinteregger, Zulechner, Hinterseer und Wimmer haben durchaus entsprochen. Vielleicht bekommen sie gegen die USA im Wiener Prater sogar ihre ersten Einsatz-Minuten. Weil Prödl angeschlagen ist, weil Junuzovic wegen einer Knöchelverletzung sicher ausfällt. Am Sonntag fuhr er zu einer genauen Untersuchung nach Wels: „Ich möchte endlich wissen, was los ist.“ Für Stürmer Philipp Zulechner von Grödig war die Woche mit dem Nationalteam „eine tolle Erfahrung“. Schön sei es gewesen, ein wenig im Fokus des Teamchefs zu stehen. „Wenn noch ein paar Spielminuten dazu kommen, wäre das eine Draufgabe.“ Was er für sich selbst ins Treffen führen könnte? „Die Schnelligkeit und den Torriecher.“ Ähnlich erging es Kevin Wimmer vom 1. FC Köln. Er erfuhr am Sonntag vor dem Rückflug aus Alicante von Marcel Koller höchstpersönlich, dass er ebenso wie Salzburgs Hinteregger beim A-Team bleibt und nicht dem U-21-Team zur Verfügung steht. Er hat sich in der Trainingswoche von den Routiniers einiges abschauen können. „Das Tempo in den internen Spielen war höher. Beeindruckend war, wie einige Spieler kritische Situationen im Spiel lösen und mit dem Druck umgehen.“ Alle vier Neuen sind jedenfalls vom Rest des Teams bestens aufgenommen worden. „Ich fühle mich nicht als Außenseiter“, gesteht Wimmer, mit dem Koller bei einigen Gelegenheiten Vier-Augen-Gespräche führte.


Kommentare