Der AC Milan ist ein Sorgenkind der UEFA.

© APA/AFP/MIGUEL MEDINA / MIGUEL MEDINA

Sport Fußball
05/15/2019

Namhafte Klubs im Visier der Regelhüter

Die UEFA hat in der Vergangenheit einige Vereine, die gegen das Financial Fairplay verstoßen haben, zur Kassa gebeten.

Die Liste der Vereine, die von der UEFA wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay schon bestraft wurden, ist lang und umfasst auch namhafte Vereine. In der Vergangenheit hatte sich der Europäische Verband in den meisten Fällen allerdings auf finanzielle Sanktionen beschränkt.

Mittlerweile geht die UEFA mit Sündern aber härter ins Gericht. Das bekamen zuletzt unter anderem Rubin Kazan (RUS), Vardar Skopje (Mazedonien) und Lewski Sofia (Bulgarien) zu spüren. Alle drei Klubs dürfen in den kommenden zwei Saisonen nicht an europäischen Wettkämpfen teilnehmen.

Ein Problemkind ist auch der AC Mailand, der mehrere Besitzerwechsel hinter sich hat. Bereits vor einem Jahr war der Verein für ein Jahr für den Europacup gesperrt worden, nach einem erfolgreichen Einspruch beim internationalen Sportgerichtshof CAS wurde diese Sperre jedoch aufgehoben. Erst vor einem Monat haben die Ermittler der Finanzkontroll-Abteilung der UEFA erneut Regelwidrigkeiten festgestellt.

Andere Vereine wie Sporting Lissabon (50.000 €) Olympique Marseille (100.000 €) oder Galatasaray Istanbul (6 Millionen €) wurden zu Geldstrafen verdonnert.

Rapid Bukarest entging derweil der Bestrafung durch die UEFA. Die Rumänen waren 2013 für eine Saison aus dem Europacup ausgeschlossen worden. Die Strafe fiel nicht ins Gewicht, denn der Klub stieg in diesem Jahr in die zweite Liga ab und spielte nicht im Europacup.