APA13759880-2 - 18072013 - KOPAVOGUR - ISLAND: ZU APA-TEXT SI - Marco Djuricin (Sturm/r) und Sverrir Ingason (Breidablik) während der Europa League Qualifikationsbegegbnung zweiten Runde erstes Spiel zwischen Breidablik Kopavogur (ISL) und SK Puntigamer Sturm Graz am Donnerstag, 18. Juli 2013, in Kopavogur, Island. APA-FOTO: EVA BJÖRK ÆGISDOTTIR

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Europa-League-Quali
07/18/2013

Müde Nullnummer für Sturm bei Breidablik

Die Grazer kommen in der Europa-League-Quali in Island nicht über ein 0:0 hinaus.

von Harald Ottawa

Nasses, kaltes Wetter in Island. Der Auftakt von Sturm Graz im Europacup brachte zwar keine kalte Dusche, recht herzerwärmend war der Auftritt bei Breidablik aber auch nicht. Nach einem 0:0 im Hinspiel schaut’s zumindest für den Aufstieg in die 3. Qualifikationsrunde passabel aus.

Bei Sturms internationalem Comeback nach eineinhalb-jähriger Pause hatte Michael Madl nach zwölf Minuten die erste Chance, sein Freistoß ging knapp über die linke Kreuzlatte. Tatsächlich im Tor unter brachte Marco Djuricin den Ball, dabei war die Neuerwerbung aber zwei Meter im Abseits gestanden. Die Grazer taten sich sehr schwer, weil einerseits das Zusammenspiel noch nicht reibungslos klappte (vier Neuzugänge spielten von Beginn an), anderseits die Isländer mit fast allen verfügbaren Mitteln und Männern verteidigten.

Hüben wie drüben

Chancen gab es dennoch, Robert Beric, auch ein Neuer, köpfelte den Ball knapp neben das Tor. Der Slowene, dessen Dasein in Graz Frank Stronach finanziert, vergab kurz darauf noch eine weitere Topchance. Dann nahm auch der Ex-Rieder Anel Hadzic nach einem Eckball Maß – es folgte ein Einwurf. Kurz vor der Pause vergaben auch die Isländer eine Chance in einem kampfbetonten, sehr fair geführten Spiel, das von 450 Zuschauern bestaunt wurde.

Nach der Pause konnte sich Tormann Christian Gratzei bei einer Top-Chance eines Isländers auszeichnen, kurz darauf vergaben die Nordländer noch eine Topchance. Sturm war in dieser Phase kaum präsent. Erst allmählich erwachte der Favorit, Nikola Vujadinovic bewies beispielsweise seine Kopfballstärke. Die Isländer waren es aber, die noch die besseren Chancen vorfanden. Und? Sie hatten einen guten Tormann namens Gunnleifur Gunnleifsson. Teil 2 folgt nächsten Donnerstag in Graz (18 Uhr).

Europa-League-Quali, 2. Runde

Breidablik FC - SK Sturm Graz 0:0
Kopavogur, Stadion Kopavogsvöllur
450, SR Ognjen Valjic (BIH)

Breidablik: Gunnleifsson - Hreidarsson, Ingason, Troost, Jonsson - Margeirsson, Yeoman - Gardarsson, Lydsson, Adalsteinsson - Rohde (78. Hreinsson)

Sturm: Gratzei – Todorovski, Vujadinovic , Madl, Klem – Hölzl (65. Offenbacher), Hadzic, Weber, F. KainzBeric, Djuricin (77. Szabics)

Gelbe Karten: Keine bzw. Djuricin, Todorovski

Die Besten: Jonsson, Gunnleifsson bzw. Gratzei, Todorovski

Rückspiel am 25. Juli (18.00 Uhr/live ORF eins) in der Grazer UPC-Arena

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