Mit dem Europacup-Herbst ist auch die Doppelbelastung zurück

Sie gilt als verpönte Ausrede, aber ihre Auswirkungen sind real: Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit der Doppelbelastung.
Ein Mann mit Glatze in einer schwarzen Jacke steht nachdenklich da.

Mit dem Herbst findet jedes Jahr ein Wort in die Fußball-Umlaufbahn, das viele Fans aufstöhnen lässt. Noch versuchen die betroffenen Trainer, sich verbal zurückzuhalten, aber das Signalwort wird fallen – eher früher als später: Die Doppelbelastung.

Porträt eines Mannes vor dem Hintergrund des Logos „Kurier Kommentar“.

Noch unbeliebter für die Rechtfertigung einer schwachen Leistung in der Meisterschaft am Wochenende ist – gerne rund um Cupspiele eingestreut – die Dreifachbelastung.

Früher war die Reaktion darauf am Stammtisch zu hören, jetzt ist sie meist im Internet zu lesen: „Ja, können die Kicker denn nicht zwei Mal in der Woche 90 Minuten laufen?“

Bekanntes Top-Trio 

Der Endstand der vergangenen Saison ist ident mit der Tabelle nach acht Runden: Salzburg vor Sturm und dem LASK.

Dieses Trio hat in der Liga höchst unterschiedlich auf die Highlights zum Start der Gruppenphase reagiert: Salzburg rotierte massiv, das Ergebnis war die 0:1-Heimblamage gegen BW Linz. Der LASK rotierte gar nicht und sah beim 0:0 gegen Hartberg in Linz alt aus. Sturm erzitterte sich mit vier frischen Kräften einen Punkt bei Rapid.

Also: Es gibt kein Patentrezept für den Umgang mit der realen Doppelbelastung, aber ihre Folgen werden sich bis zum Winter noch oft auf die Ergebnisse in der Bundesliga auswirken.

Kommentare