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Von Rangnick nachnominiert: Was für Dejan Ljubicic gesprochen hat

Dejan Ljubicic soll wohl nicht Christoph Baumgartner eins zu eins ersetzen, sondern die Qualität im Training sichern. Wieso er das kann.
Andreas Heidenreich aus Santa Barbara
Dejan Ljubicic

Am Mittwoch bestätigte der ÖFB: Dejan Ljubicic rückt für den verletzten Christoph Baumgartner in den WM-Kader nach. Der 28-jährige Wiener war KURIER-Informationen zufolge im Urlaub in Kroatien, als er den Anruf des Teamchefs erhalten hat.

Am Donnerstag flog er von Wien nach Los Angeles, am Freitag soll er zum ersten Mal mit der Mannschaft in Santa Barbara trainieren. Warum er sich für Ljubicic entschieden hat, hat Ralf Rangnick bisher noch nicht offiziell begründet.

Der Vielseitige

Für viele mag die Personalie überraschend kommen. Was für den Legionär von Schalke 04 sprechen dürfte? Vor allem seine Vielseitigkeit. Ljubicic kann Innenverteidiger, Außenverteidiger oder im Mittelfeld die Positionen des Sechsers, Achters, Zehners oder wie zuletzt bei Schalke sogar rechts außen spielen.

Er hilft dem Teamchef, weil er im Training jederzeit alle möglichen Positionen einnehmen kann, wenn wieder einmal einer aus der Startelf aufgrund eines Wehwehchens das Training auslassen muss. Und das wird vorkommen.

Beliebter Typ

Ljubicic soll also nicht Baumgartner eins zu eins ersetzen, sondern die Qualität im Training sichern. Er gilt als angenehmer und beliebter Typ, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt.

Dazu gilt der ehemalige Rapidler als äußerst fit. Und er hat auch eine starke Saison hinter sich. Im Herbst noch Stammspieler bei Dinamo Zagreb mit zwei Toren in der Europa League, hatte er im Frühjahr mit vier Toren und drei Assists in 15 Spielen großen Anteil am Aufstieg von Schalke in die Bundesliga.

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