Die Wende geschafft? Rapid-Trainer Didi Kühbauer

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Sport Fußball
09/13/2019

Kühbauer erbost über Anschuldigungen von Kuljic: "Schwachsinn"

Spiele verschoben? Der Rapid-Trainer tobt über die Behauptungen von Sanel Kuljic in Richtung seines Heimatvereins.

von Alexander Huber

Eigentlich wollte Didi Kühbauer nur ein Wort über die Anschuldigungen von Sanel Kuljic sagen: „Schwachsinn. Einfach Schwachsinn.“

Weil die (bislang unbewiesenen) Vorwürfe des Ex-Teamstürmers, dass Mattersburg in der vergangenen Saison zwei Spiele (0:6 gegen den WAC, 1:3 gegen LASK) verschoben hätte, dem Mattersburger aber doch sichtlich ans Herz gingen, schimpfte der Rapid-Trainer noch weiter: „Das stört mich wahnsinnig. Ich kenne den Verein und die  Spieler in Mattersburg. Und die sollen Spiele verschoben haben? Nur für eine gute Headline muss ich nicht alles glauben, was einer erzählt. Schwachsinn!“

Verbaler Doppelpass

Ansonsten herrschte in Hütteldorf vor dem Sonntagspiel gegen Admira (14.30 Uhr) gute Laune. Kühbauer und der schlagfertige Philipp Schobesberger schoben sich die Bälle gekonnt zu.

Über seine Lieblingsposition sagte Schobesberger: „Links, rechts, ganz vorne – solange ich spiele, ist mir die Position gleich. Ich würde auch Innenverteidiger spielen.“ Der Trainer konterte: „Das passiert sicher nicht, Schobi. Da  stelle ich mich vorher auf.“

Kadervergrößerung

Voll zurück im Training sind Max Hofmann (nach Nasen-OP mit Maske), Mario Sonnleitner, Dejan Ljubicic und Richard Strebinger. Der Tormann wird nach seiner Herz-OP gegen die Admira aber noch nicht spielen.

Fix in den Profikader hochgezogen wurde Derby-Debütant Dalibor Velimirovic, 18. "Er ist wieder ein Thema für die Startelf", betont Kühbauer.