Sport | Fußball
24.02.2017

Keine EM-Bewerbung von Nordischen Ländern für 2024

Damit bekommt Deutschland keinen weiteren Konkurrenten neben der Türkei.

Die nordischen Länder werden nicht mit Deutschland um die Fußball-Europameisterschaft 2024 konkurrieren. Darauf einigten sich die Verbände von Schweden, Dänemark, Norwegen, Island und Finnland bei einem Treffen in Kopenhagen am Freitag.
Norwegen hatte bereits in der vergangenen Woche einen Rückzieher gemacht. „Wir werden uns nicht um die EM 2024 bewerben, weil wir nicht denken, dass wir im Stande sein werden, die Stadion-Anforderungen zu erfüllen“, sagte der Chef des schwedischen Verbandes, Karl-Erik Nilsson.

Deutschland gilt als großer Favorit auf die Ausrichtung der EM 2024. Einziger Mitbewerber ist bislang die Türkei. Eine Entscheidung wird die Europäische Fußball-Union UEFA erst im September 2018 fällen. 18 deutsche Städte haben sich als mögliche EM-Austragungsorte beim Deutschen Fußball-Bund beworben. Der DFB will seine zehn potenziellen Spielorte am 15. September nach einer Präsidiumssitzung verkünden.

In einer Mitteilung des schwedischen Verbandes hieß es, man wolle nun Möglichkeiten ausloten, gemeinsam eine andere Meisterschaft auszurichten. Denkbar seien etwa eine Frauen-WM, eine U20-Herren-WM oder andere Meisterschaften, für die UEFA oder FIFA Gastgeber suchten. Dafür wolle man eine Arbeitsgruppe bilden. „Das bedeutet nicht, dass der Norden den Gedanken permanent aufgibt, in Zukunft eine Herren-EM auszurichten“, sagte Nilsson.