Basel-Trainer Marcel Koller.

© APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER / EXPA/REINHARD EISENBAUER

Sport | Fußball
08/14/2019

"Geknickt im Regen": Die Basler "Schmach" gegen den LASK

In Oberösterreich wurde gejubelt, in der Schweiz herrschte Enttäuschung vor. Auch bei der Presse.

Nach dem 3:1-Heimsieg und Weiterkommen gegen Basel darf sich der LASK schon jetzt als Gewinner fühlen: Der Play-off-Verlierer streift fünf Millionen Euro ein, das Fixticket für die Europa-League-Gruppenphase hatten die Linzer zudem schon vorher sicher. Neben dem bisher einzigen Meistertitel 1965 ist es für den LASK wohl der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Während in Oberösterreich gejubelt wurde, herrschte in der Schweiz Enttäuschung vor. "Der LASK hat es in zwei Spielen verdient", meinte auch Basel-Trainer Marcel Koller. Die Schweizer Presse reagierte nach dem Ausscheiden folgendermaßen:

  • Blick

"FC Blamage! Was für eine Schmach! Der FCB fliegt gegen kämpferische, aber keineswegs überragende Linzer raus. (...) Der (im Hinspiel, Anm.) angerichtete Schaden war nicht mehr gutzumachen. Es gibt zum zweiten Mal keine Champions-League-Sterne für den FCB. Doch die hätte Kollers Mannschaft angesichts von lediglich einer guten Halbzeit auch nicht verdient."

FUSSBALL: UEFA CHAMPIONS LEAGUE / QUALIFIKATION: LASK - FC BASEL
  • Neue Zürcher Zeitung

"Geknickt im Regen. (...) Der FCB ist nicht an einem übermächtigen Gegner gescheitert. Der FCB ist an einer Mannschaft gescheitert, die mit einem einfachen Plan auftrat: aggressiv pressen, die zweiten Bälle gewinnen. Die Basler fanden auch im Rückspiel kein Rezept dagegen."

  • Luzerner Zeitung

"So lacht am Ende Ismael, Koller verlässt das Stadion mit versteinerter Miene. Basel zieht nach zwei Spielen mit nur einer guten Halbzeit den Kürzeren und spielt im September definitiv in der Europa- und nicht in der Champions League. Die magische Nacht gehört diesmal den Österreichern."