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Warum Bosnien als Gruppendritter schon den nächsten Gegner weiß

An sich warten die Gruppenersten auf ihre Gegner. Warum Bosnien als Dritter dennoch bereits weiß, welcher Gruppensieger im Sechzehntelfinale der Gegner ist.
Edin Džeko spielt in einem blauen Trikot der bosnischen Nationalmannschaft mit der Nummer 11 und blickt konzentriert auf einen vorbeifliegenden Fußball.

Wer am Ende mehr Tore schießt, der hat gewonnen. So einfach kann Fußball sein. Wenn man sich aber den Modus dieser Weltmeisterschaft mit erstmals 48 Teams ansieht, dann kann man schon mal ins Grübeln kommen.

Von den zwölf Gruppendritten schaffen es die acht besten ins Sechzehntelfinale. Während manche Gruppensieger wie die Niederlande auf einen Gruppenzweiten (Marokko) treffen, spielen andere Erstplatzierte gegen einen Gruppendritten. 

Wer dabei auf wen trifft, dazu hat die FIFA vor Turnierstart insgesamt 495 verschiedene Kombinationen definiert. 18 Seiten ist dieser Anhang im WM-Regulativ der FIFA lang. Das Regelwerk für ein Fußballturnier ähnelt eher einem Hacker-Code.

Ein US-Fußballspieler mit der Trikotnummer 14 hebt beide Daumen in die Höhe, während er vor seinen Teamkollegen im Stadion steht.

Daumen hoch: Sebastian Berhalter und die USA treffen im Sechzehntelfinale auf Bosnien-Herzegowina.

Bosnien gegen USA

Der Hintergrund dieses ganzen Aufwands: Die Drittplatzierten sollen nicht gleich wieder auf eine Mannschaft treffen, gegen die sie schon in der Gruppenphase gespielt haben.

Nachdem die Hälfte der zwölf Gruppen bereits fertig gespielt wurden, schrumpfte die Anzahl der möglichen Szenarien auf 51 zusammen. Sie haben alle eine Gemeinsamkeit: Bosnien trifft auf den Ersten der Gruppe D – also WM-Gastgeber USA. So viel ist sicher.

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