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Argentinien gegen Jordanien ohne Druck und wohl ohne Messi

Der Titelverteidiger ist bereits fix Gruppenerster und wird rotieren. Messi hat im Sechzehntelfinale ein „Heimspiel“.
FIFA World Cup 2026 - Argentina Training

Zeitgleich mit dem Duell zwischen Österreich und Algerien um Platz zwei in der Gruppe J kann Argentinien sorgenfrei in sein letztes Vorrundenspiel gehen. 

Der Titelverteidiger steht als Tabellenerster fest und kann am Sonntag (04 Uhr MESZ/live ServusTV) in Dallas gegen Jordanien Leistungsträger im Hinblick auf das Sechzehntelfinale schonen. 

Gut möglich, dass auch der 39-jährige Lionel Messi gegen den WM-Debütanten, der keine Chance mehr auf den Aufstieg hat, pausiert.

Die „Albiceleste“ ist perfekt in das Turnier gestartet, Argentinien konnte so am Mittwoch in bester Stimmung seinen Superstar feiern. Mit einer Torte und einem Ständchen stellte sich das Team zum 39. Geburtstag von Messi ein. In der Heimat wurde ihm ebenso gehuldigt wie in den sozialen Medien, wo sich auch Präsident Javier Milei mit Glückwünschen zu Wort meldete.

Teamchef kündigt Rotation an

Messi war bisher der herausragende Spieler des Turniers und erzielte in den zwei Spielen gegen Algerien (3:0) und Österreich (2:0) alle Tore der Südamerikaner. Mit 18 Treffern ist er seit dem Erfolg über das ÖFB-Team der beste Torschütze der WM-Geschichte, Sonntagfrüh wird er aber wahrscheinlich nicht nachlegen können. 

Teamchef Lionel Scaloni hat Rotation angekündigt, Messi kann sich damit vielleicht schon auf ein spezielles Spiel einstellen. 

Das Sechzehntelfinale der Argentinier gegen den Zweiten der Gruppe H (Spanien, Uruguay, Kap Verde, Saudi-Arabien) steigt am 4. Juli (0.00 Uhr MESZ) in seinem „Heimstadion“ in Miami. Der achtfache Weltfußballer und Weltmeister von 2022 spielt seit Sommer 2023 für Inter Miami. Messi hat den Klub aus Florida 2025 zum Cupsieg in der MLS geführt, im Stadion ist eine Tribüne nach ihm benannt.

Bühne frei für die Reservisten

Scaloni wird in seinem mit Stars gespickten Team bisher wenig bis gar nicht eingesetzten Spielern die Chance geben, sich auf der WM-Bühne zu präsentieren. „Die Idee ist, den meisten Spielern eine Chance zu geben, zu spielen. Ich denke, sie haben es verdient“, erklärte Scaloni. Erwartet wird, dass Nico Paz, mit 21 Jahren der Jüngste im Team, statt Messi einlaufen und mit Julian Alvarez das Sturmduo bilden wird. Alvarez war im Vorfeld angeschlagen und hatte bisher Lautaro Martinez den Vortritt lassen müssen. „Ich bin nicht in der besten Form zu den Testspielen gekommen, aber jetzt fühle ich mich wieder sehr gut“, sagte der Stürmer von Atletico Madrid.

Für WM-Debütant Jordanien ist das Duell mit dem aktuellen Weltmeister auch ohne das Treffen mit Messi ein Highlight. Die Mannschaft von Jamal Sellami blieb gegen Österreich (1:3) und Algerien (1:2) ohne Erfolg und will sich gegen Argentinien ehrenvoll verabschieden.

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