APA12804068 - 18052013 - MATTERSBURG - ÖSTERREICH: Trainer Zoran Barisic (Rapid) während der Tipp3- Bundesliga - Begegnung zwischen SV Mattersburg und SK Rapid Wien am Samstag, 18. Mai 2013, in Mattersburg. APA-FOTO: HANS PUNZ

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Fußball
08/01/2013

Next Generation bei Rapid

Barisic züchtet mit seinen „Buam“ die nächste Rapid-Generation heran.

von Alexander Huber

Rapid hat aus der Not eine Jugend gemacht. Seit der nunmehrige Cheftrainer Zoran Barisic vor zwei Jahren die Amateure übernommen hat, wurde eine vollständige Elf mit Tormann in den Profikader hochgezogen: Wydra und Grozurek im Jänner 2012; Schaub, Behrendt, Starkl und Dobras im Juni 2012; der kroatische Goalie Maric im Jänner 2013. Für ein Quartett gab gar keinen Trainerwechsel: Denner, Hofmann, Pavelic und Bajrami nahm Barisic beim Amtsantritt im April mit zu den „Großen“.

Da nur Dobras (Wr. Neustadt) abgegeben wurde, arbeitet Barisic täglich mit zehn (von ihm auch so genannten) „Buam“. Sie könnten weiterhin eine Elf stellen, doch Peter Zulj wollte lieber zu Hartberg wechseln. Was ist vom Quartett, das Barisic mitgebracht hat, zu erwarten?

Nur Pavelic nicht nach Tripoli

Eldis Bajrami verhaspelte sich gleich doppelt im Paragrafendschungel. Der in Wien geborene 20-jährige Mazedonier war bei den Amateuren einem Österreicher gleichgestellt, gilt in der Bundesliga aber als (momentan überzähliger) Legionär. „Ich habe mit ihm besprochen, dass er die Staatsbürgerschaft wechseln soll. Das wird demnächst der Fall sein“, kündigt Barisic über den Linksfuß, der am besten am rechten Flügel spielt, an. Doch der exzellente Freistoßschütze hätte aktuell ohnehin kein Leiberl. Nach einem Disput mit dem Referee beim Abgang nach der letzten Ostliga-Runde wurde er zwei Partien gesperrt. Bei den Profis darf er also erst spielen, wenn die Amateure in der freitags beginnenden Saison zwei Runden gespielt haben.

Mario Pavelic ergatterte als einziges Talent keinen Kaderplatz bei der Reise nach Tripoli. „Er entwickelt sich aber sehr gut“, sagt Barisic über den Ex-Offensivspieler, der nun wie Trimmel rechter Verteidiger spielt. Sportdirektor Schulte sieht beim 19-Jährigen „riesiges Potenzial“.

Maximilian Hofmann überraschte beim Test gegen Paris als abgeklärter Innenverteidiger. Der 19-Jährige hat harte Konkurrenz vor sich, wird von Barisic aber gefördert.

Lukas Denner bekommt die meiste Einsatzzeit, obwohl mit Schrammel und Palla gleich zwei linke Verteidiger Konkurrenten sind. Der 22-jährige Spätstarter musste laut Barisic „lange dienen, weil er als körperlich zu schwach galt. Jetzt ist er eine Maschine und darf ernten.“

Die Karriere von Zoran Barisic in Bildern:

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