Grantler und Sprücheklopfer: Die besten Sager von Ernst Happel

Ein Portrait von Ernst Happel im Jahr 1989
Am 29. November vor 100 Jahren wurde Ernst Happel geboren. Legendär waren seine Erfolge, legendär wurden seine Sprüche.

Vor 100 Jahren wurde er geboren, vor 33 Jahren starb der "Wödmasta". Ernst Happel feierte als Spieler und Trainer 25 Titel in vier Ländern. Sein Leben war der Fußball, an seine Sprüche erinnert man sich auch noch drei Jahrzehnte nach seinem Tod.

„Ein Tag ohne Fußball ist ein verlorener Tag.“ 

„Angst steht bei mir in keinem Lexikon.“

„Mir ist ein 5:4 lieber als ein 1:0.“

„Wenn ich das Wort Motivation hör‘, wird mir schlecht. Wenn wir die Kugel haben, haben s‘ die ander’n net.““

„Pech gibt’s nicht! Pech ist nur dann, wann ma sich den Fuß bricht.“ 

„Jeder meiner Spieler darf rauchen, aber ich will keinen dabei sehen.“

„Kein Sex am Tag vor einem Spiel! Montag, bitte. Dienstag, gut. Mittwoch, na ja. Aber Freitag? Dann ist er total verblödet!“

„Wenn Spieler den Trainer verstehen, hängen sie an seinen Lippen. Wenn nicht, hängt er ihnen zum Hals heraus.“

„Wenn S‘ reden wollen, müssen S‘ Staubsaugervertreter wern, ich brauch nur Fußballer.“ (Happel als Swarovski-Tirol-Trainer zu Hansi Müller, der ihn um eine Aussprache bat) 

„Ich bin Patriot, nicht Idiot.“ (Antwort auf die Frage, ob er österreichischer Teamchef werden wolle)

„Ich will nicht im Ausland totgehen.“ (Über die Motive seiner Heimkehr nach Österreich)

„A Ministrant war i mei’ Lebtag net. Ich lebe das Risiko, ich liebe das Risiko – das ist mein Naturell.“

„Journalisten san olle Poeten.“

„Ich wünsche allen Anwesenden schöne Feiertage!“ (Happels einziges Statement bei einer HSV-Pressekonferenz vor der Winterpause)

„Hauts euch in Koks!“ bzw. „Hauts euch in Schnee!“ (Happels liebste Zurufe an Reporter)

Kommentare