LASK Frauen mit Topspiel zum Start: „Da hört die Meisterschaft nicht auf“
Für die Linzer Athletikerinnen steht heuer die dritte Saison in der Bundesliga an. Markus Eitl möchte nun mit den Stahlstädterinnen „den nächsten Schritt gehen“, wie er im KURIER-Gespräch verriet. Ziel sei es, sich „nach den Top-Teams im Mittelfeld der Liga zu integrieren und eine gute Rolle zu spielen.“
Das Bundesliga-Debütjahr 2024/25 habe man rückblickend „mit Hängen und Würgen“ geschafft, in der Spielzeit 2025/26 mit Platz sieben „das Basis-Saisonziel“ erreicht.
„Da geht es den Vereinen nicht anders“
Investiert wurde unter anderem in die Rückkehrerin Tea Krznaric (SKN), in Miriam Sterrer (Mainz) sowie in vier weitere Neuzugänge. Das erste Testspiel am 11. Juli gegen Greuther Fürth sei „ein Probegalopp“ gewesen, um eine Ist-Situation im Kader zu erarbeiten. Auch im zweiten Test gegen Viktoria Pilsen (ebenso 0:0) wurde noch an der Taktik gefeilt, wenngleich „die ersten 60 Minuten so waren, wie wir uns das vorstellen“.
Doch die Uhr tickt. „Die Zeit“ sei in der Vorbereitung „sicherlich ein Faktor“, so Eitl. Der 50-Jährige betonte aber: „Ich glaube, da geht es den anderen Vereinen nicht wesentlich anders.“ Ein Dorn im Auge ist dem LASK-Cheftrainer „die klassische Vorstellung“, bei einem Klub müssten vor dem Saisonstart bereits alle Puzzleteile perfekt zusammengesetzt sein.
„Wollen das Derby gewinnen“
„Es ist ein Lernen während der Meisterschaft“, verdeutlichte er mit Blick auf den kräftezehrenden Auftakt. Zuerst steht das Derby gegen Blau-Weiß Linz an, danach folgen Sturm Graz, Austria Wien und der SKN St. Pölten. „Natürlich wollen wir das Derby gewinnen und die Matches gegen die ligabestimmenden Teams bestmöglich bestreiten“, so Eitl. „Aber da hört die Meisterschaft nicht auf. Es ist ein Prozess.“
Die ersten vier Bundesliga-Spiele werden „im Best Case“ ein Gradmesser dafür sein, wo der LASK nach der Transferphase und den Testspielen steht. Der 50-Jährige warnt: „Es ist denkbar, dass wir ein, zwei Wochen länger brauchen, als die Vorbereitung hergegeben hat. Deshalb würde ich nicht ungeduldig werden, wenn die Spiele nicht so verlaufen, wie wir uns das vorstellen.“
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