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Kreuzbandriss im ersten Training: Komposch ist Hartbergs Pechvogel

Der Verteidiger wollte ablösefrei wechseln, nahm unter Protest am ersten Training von Hartberg teil und verletzte sich schwer.
„Komposch muss lange pausieren“.

Hartbergs Abwehrchef Paul Komposch hat zum Start der Sommer-Vorbereitung einen Kreuzbandriss erlitten und fällt damit zumindest bis ins Frühjahr hinein aus. Der 24-Jährige zog sich die schwere Verletzung im rechten Knie schon in der ersten Einheit zu, eine Untersuchung am Mittwoch bestätigte den Verdacht. Komposch hatte das Training am Montag in einem Vertragsstreit mit dem Club nur unter Protest aufgenommen.

Der Fall liegt beim Protestkomitee

Der Verteidiger ist im Disput um die Verlängerung seines Vertrags vonseiten des Vereins weiter der Ansicht, dass er im Sommer ablösefrei wechseln kann. Das Protestkomitee der Liga befasst sich derzeit mit dem Fall. Ein Transfer scheint jetzt vom Tisch zu sein. 

Hartberg bekräftigte am Mittwoch, dass man Komposch "auf jeden Fall" weiter unterstützen werde. "Wir freuen uns, ihn in einigen Monaten wieder auf dem Spielfeld zu sehen", hieß es in einer Mitteilung. Auf dem Transfermarkt ist Hartberg nun aber umso mehr zum Handeln gezwungen.

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